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die nicht nur Landwirthſchaft betreiben, beſchäftigen ſich 4 außerdem mit Tagelohn, 20 mit einem Gewerbe. Von dieſen 20 betreiben 3 die Müllerei, 4 Gaſtwirthſchaft und 12 ein Handwerk. Weſentlich andere Verhältniſſe in Bezug auf ihre wirth⸗ ſchaftliche Lage als wie bei den nur Landwirthſchaft treibenden Bewohnern, finden ſich in dieſen Erwerbszweigen auch nicht. Im übrigen ſei auf die Tabellen ſelbſt verwieſen.
b. Genaue Reſultate haben über die Zunahme der Verſchuldung nicht erhalten werden können. Aus den Erhebungen, welche hierüber angeſtellt worden ſind, geht aber hervor, daß die Verſchuldung zwar nicht rapid, aber langſam und ſtetig zugenommen hat.
c. Die Zinſen und Güterziele ſind in den letzten 5 Jahren bei den geregelten Schulden im Allgemeinen regelmäßig bezahlt worden. In Burkhards iſt man aber ſehr allgemein der Anſicht, daß gerade in Zinsrückſtänden, welche durch kleinere Darlehen bei Händlern entſtehen, vielfach der erſte Grund für den wirthſchaftlichen Rückgang manches Gutbeſitzers zu ſuchen ſei.
d. Als Urſachen für die zunehmende Verſchuldung ſind zu betrachten:
1. Die geringe Rentabilität der Güter und alle Gründe, welche dieſe bedingen(Frage IX).
2. Die mit der allgemeinen Culturentwicklung zunehmenden höheren Ausgaben, ohne entſprechende Mehreinnahmen, ſpeciell auch die hohen Steuern, welche in Burkhards 10 bis 20 pCt. von den Roheinnahmen der Güter betragen.


