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d. Iſt ein Theil der Gemarkung Allmendland und welchen Einfluß hat die Benutzung des letzteren auf die Lage der Bevölkerung?
a. Die Größe der Gemarkung beträgt 829,54 Hectar, die Zahl der Haushaltungen mit Landwirthſchaft 103. Hiervon ſind nur 84 Haushaltungen mit 666,96 Hectar in Betracht gezogen, da die übrigen 19 Haushaltungen unter 0,5 Culturland beſitzen. Es würden demnach auf eine Haushaltung ca. 8 Hectar entfallen, welche Fläche bei den ſehr beſcheidenen Anſprüchen der Bevölkerung nach den Berechnungen der Anlage II reichlich genügen würde, um eine Familie zu ernähren und zu beſchäftigen. Da außer⸗ dem noch ca. 40 Hectar Ackerländereien und Wieſen zur Verpachtung gelangen, ſo dürfte die Gemarkung für die landwirthſchafttreibende Bevölkerung vollſtändig groß genug ſein.
b. Das landwirthſchaftliche Gelände vertheilt ſich in folgender Weiſe unter die anweſende Bevölkerung:
ca. 667 Hectar den 84 Beſitzern mit über 0,5 Hectar,
„ 3„„ 19 5 unter 0,5„
„ 55„ den Ausmärkern(zum geringſten Theil verpachtet), 30„ der Pfarrei, Schule und nicht ſelbſt wirthſchaftenden Eigen⸗
thümern(verpachtet),
„ 75„ der Gemeinde(größtentheils Hutweide). Eine Aenderung in der Bfſſitzvertheilung iſt in ſofern eingetreten als viele Familien in den Beſitzgruppen bis 0,5 von 0,5 bis 1, von 1 bis 2 und von 2 bis 5 Hectar ausgewandert ſind. Als Grund hierfür dürfte wohl hauptſächlich anzuführen ſein, daß dieſe Güter nicht ausreichen eine Familie zu ernähren, daß aber für Nebenverdienſt in Burkhards nur ſehr wenig Gelegenheit vorhanden iſt. Die Ausſicht auf die ſicher eintretende Verarmung dieſer Beſitzer, veranlaßt daher viele, es nicht ſo weit kommen zu laſſen, ſondern mit dem Wenigen auszuwandern. Es tritt daher hier, da der Preis für Grundbeſitz ſchon ſein niederſtes Niveau erreicht zu haben ſcheint, eine Ver⸗ ſchiebung nach oben hin ein.
c. Die Beſitzvertheilung iſt bei den äußerſt beſcheidenen Lebensanſprüchen der Bevölkerung inſofern als eine günſtige zu bezeichnen, als die Güter in den drei oberen Gruppen, nämlich mit 5 bis 10, 10 bis 20, und 20 bis 30 Hectar, welche alſo hinreichend Beſchäftigung und auch den Lebensunterhalt für eine Familie bieten, in überwiegender Anzahl vorhanden ſind. Der ſtarke Abfluß der Bevölkerung hat hier den ungünſtigen Einfluß der Naturaltheilung beim Erbgang paralyſirt.
d. Die Gemeinde beſitzt eine Fläche von ca. 75 Hectar, welche als Hutweide für die Gemeindeſchafherde in Benutzung ſteht. Da dieſe Flächen einen ſehr geringen Ertrag abwerfen, ſo haben ſie einen weſentlichen Einfluß auf die Lage der Bevöl⸗ kerung nicht.
Frage III. a. Welches ſind die durchſchnittlichen Preiſe für die einzelnen Boden⸗ qualitäten der verſchiedenen Culturländereien(Acker, Wieſe, Weide, Wein⸗
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