5 Mk. pro Bürger beträgt. Mit wenigen Ausnahmen wird die Streu in der Ge⸗ meinde ſelbſt geſteigert und außerdem kaufen die Landwirthe von Meſſel noch von außerhalb Streu zu. Der Werth des Waldes beträgt nahezu 200000 Mk. mit 705 Mk. Steuer⸗ kapital; der Nutzen außer der Laubſtreu jährlich circa 3900 Mk. Der Viehſtand in der Gemeinde iſt nach der letzten Aufnahme folgender: 4 Fohlen, 31 Pferde, 8 37 Pferde und Eſel, 2 Eſel, 17 Kälber bis 6 Wochen alt, 15„ von 6 Wochen bis ½ Jahr, 65„ 2 bis 2 Jahr, 2 Zuchtſtiere, 18 Ochſen, 203 Kühe, 10 Schafe, 308 Schweine, 6 17 Zuchtſauen, 2 Shſadine, 53 Ziegen, 26 Bienenſtöcke.
320 Stück Rindvieh,
Frage I.
a. Welche Bodenverhältniſſe zeigt die Gemarkung, welchen Character hat das Klima und wie iſt hiernach im Allgemeinen die Fruchtbarkeit der Ländereien;— iſt letztere ſehr günſtig, mittel oder gering?
b. In welchem Verhältniß ſtehen die verſchiedenen Arten des Kultur⸗ landes— Acker, Wieſen, Weiden, Rebland ꝛc.— zu einander und iſt dieſes Verhältniß im Allgemeinen als ein wirthſchaftlich günſtiges zu
ezeichnen?
c. Welches ſind die hauptſächlichſten Produkte der Landwirthſchaft, bezw. welche Produktionsrichtungen machen ſich im landwirthſchaftlichen Betriebe der Gemeinde vorzugsweiſe geltend?
d. Iſt der landwirthſchaftliche Betrieb im Allgemeinen ein rationeller zu nennen oder haften ihm weſentliche Mängel an und welche?
Stehen letztere u. A. mit einer ſehr weitgehenden Parcellirung der Grundſtücke und dem herrſchenden Flurzwang im Zuſammenhang?


