Jahrgang 
1864
Seite
245
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Belou's neue Luftmaſchine. 245 Refratt ͤͤͤͤ

Ationsy z des Runes Ddie Feuerung iſt ſo eingerichtet, daß die von der Pumpe Maſchinen der Dampf. Bei einer Kapacität des Arbeitschlin⸗ du voch eim lugcführte Luft in Berührung mit dem brennenden Material ders von nur 165 Liter wird unter einem normalen und

mnen eſat ſich erhitzt, hierauf nebſt den durch die Verbrennung ſich gleichmäßigen Gange von 40 bis 45 Umdrehungen in der

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t6 uſtiſcelnden Gaſen in gedehntem Zuſtande in den Treibchlin⸗ er Luft 6 deh ett und von dort aus durch Kolben, Kolbenſtange und 7, und man enennzapfen in eben der Weiſe arbeitet wie bei gewöhnlichen

ſagt Profeſſor Chamouſſet:

Minute eine Arbeitskraft von 10 bis 12 Pferden entwickelt und das verbrauchte Steinkohlenquantum beläuft ſich für die Stunde und die Pferdekraft auf nicht mehr als 800 bis 900 Gramm.

Auf dem Pariſer Gelehrten⸗ kongreß wurde von einem Fach⸗ mann, Prof. Chamouſſet, wie folgt Bericht über die Erfindung erſtat⸗ tet:Der Belou'ſche Gazomoteur beſteht namentlich in drei Theilen: einer Luftpumpe, einer Feuerung nebſt Vorrichtung zum Rauchver⸗ brennen und einem Arbeitscylin⸗ der. Die Feuerung, während der Arbeit hermetiſch verſchloſſen, er⸗ hält ihr Brennmaterial durch einen beſonderen Apparat in völ⸗ lig gleichmäßiger Weiſe, ſo zwar, daß der Roſt fortwährend von einer gleich dicken Schicht glühen⸗ der Kohlen bedeckt iſt. Die Luft⸗ pumpe befördert und unterhält die Verbrennung. Ein Theil der zugeführten Luft dringt durch den Roſt und ſpeiſt das Feuer nicht nur, ſondern erlangt auch zu glei⸗ cher Zeit eine ſehr hohe Tempe⸗ ratur; der Reſt miſcht und ver⸗ einigt ſich auf anderen Wegen mit den vom Roſt aufſteigenden Ga⸗ ſen und das Ganze bildet ein luft⸗ artiges Gemiſch, deſſen Volum das der Luft vor ihrem Zutritt zur Feuerung weit überſteigt. Dieſes Gemiſch nun wirkt nach Art des Dampfes mit einer Kraft auf den Kolben im Treibeylinder ein, die größer oder geringer iſt, je nach der Zunahme des von der erhöh⸗ ten Temperatur erzeugten Volu⸗ mens. Die in der Feuerung er⸗ zeugte Hitze geht ſofort ganz in den Arbeitscylinder über und ver⸗ wandelt ſich hier in mechaniſche Arbeit. Uebrigens geht die Ver⸗ brennung unter den günſtigſten Verhältniſſen vor ſich, da ſie be⸗ ſtändig und regelmäßig durch ei⸗ nen Strom komprimirter Luft un⸗ terhalten wird, der jede Art von Brennmaterial zu benutzen und

die größtmöglichſte Hitze daraus zu gewinnen geſtattet. Weiter Dieſe Maſchine vereinigt ſomit in ſich alles, was theoretiſch vom Standpunkte zweckmäßiger