Von der cwigen Vartſeßung der Knder Gottes. 18 Das iſt eine offentliche Calummia vnd Sephiſteteh Das woch! afrerten laroinum antsiehen/ von welchem doch off enulickberattdi ft? daerin die⸗ ſem Arucnl den Zwinglianern vnd Snlviniſtauiſtrh ſtarok widerſezet neben dem auch de prævſions operam nicht allerdius richtig iſiidapxs faſt ſcie- niet) Hartorias habe jhn nich garfteiſſig geleſen vnnd verſtanden Die Su⸗ chen aͤn ſſch ſetbſe belangent/ ſagen ond lehren wir nicht/ daß der Glauberine verdienende Vrſach ſeye der Gnadenwahl/(welchs als Pelagtaniſch von KAuguſtino billich verworffen wird) auch nicht/ daß der Glaube Gott den rꝛn habe darzu geretzet odet bewogen/ daß er die Wahl verordnet vnd ge⸗ mlſt/ ſondern dasiſt vnſere elgentſiche vnd beſtendige Meynung/ daß der“
aube ſeye das Mirtel, Inftrument vnd Werckzeug/ dardurch wirin den*½ Erangeliſchen Verheiſſingen rareigfen die Gnade Gottesin Chriſto/ da⸗ rmwir von Ewizkeit herd erwelet find/ wie S. Paul. ſchreibt 2. Theſſ. z,v.3.“ Ort bateuch erwehlet von Anfang zur Sceligkeit in der Heyligung deß Olſtes(das iſt. durch das Predizampt /welches iſt das Ampt deß H. Gei⸗ ſts s. Conz. v.6 οQν vũ im Glaube der Warheit basiſt/ durch techrſchaffe⸗ nen/ wahren beſtendigen Glauben: Wie auch S. Pecrus bezeugt. piſt. 1 V ada ernennet die Erwehleten nach der Verſehung Gottes deß Vat⸗
Sdurch die Heylizung deß Geiſtes zum Sehorſam vnd zur Beſpren zung deß Bluts JEſu GHrißit welches auch iſt eine Beſchreibung deß wahren,
Glgudené. Vad eige vns S. Paltfusdieſen Grund 2. Timoth. 1, 1,
daß die Gnade/ darmin wirerwehler ſind darinn wir beruffen vnnd ſeelig ge⸗
macht werden/ ſeye vns geoffenbarer durch das Evangelium Dannenhero exfolget: Daßgleich wie wir darch den Glautben ergreiffen die Guade Got⸗ tes in Chuſto zut Vergebung der Suͤnden/ vnd alſo gerecht werden/ alſo auch find winerwehlet zum ewbigẽ Leben ebeh ditrch dieſelbige Gnade in Chri⸗ ſto Jeſu durdiwahren Glauben ergrleffen Bnnd gilt hie die feine Regul/ daß e nerley Vrfachen ſind der Gnadenwahl/ vnnd der Gerechtmahnung.
Dann wie wir in der Fuͤlle der Zeit gerecht werden durch den Glauben an
Shriſtum alſo hat es Gott von Ewigkeit gefallen daß wir durch den Glau⸗
ben gartcht werden ſollen: Vnd heiwidetamnb gleich wie es Gott von Ewig⸗
keit polgefagen⸗daß er vns gerecht vnd ſeelig machen wolte/ alſo/ vnd nicht anders, werden wir gerecht vnd ſeelis durch den Glauben in Chriſtum. Be⸗ fiehe vnſetn Chriftlichen Beriche p. 253,8 ſegq.
Bey der füͤnfften Frage p.z 00 ſchreibt Sartorius, Gottbegere/ dz alle Menſehen ins gemein Buſſethun vñſelig werde maͤgen Welchs wir 1 3 mit der
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