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„„ cenſuraArtic. VIL. ee die Oblaten kommen vom Bapſt her Wie? Wann der Wein den d 2 diniſten brauchen/ bey den Papiſten gewachſen, vnnd von ſhnen eintaufft worden were/ ſolte es drumb nicht rechter warhaffter Wein ſein/ da wuͤrde bey Haltung deß Abendmals viel fragens vorfallen/ ob auch der Wein von Papiſten herteme/ damie kein Abgoͤtterey p. 16. einge fuͤret wuͤtde. Solche feine ſtarcke Vrſachen gidt man vns/ daran ſollen wir benugt ſein/ vndal⸗ les gut heiſſen/ wann man vnſere kleine Broͤtlin/ vor Baͤpſtiſch Antichri⸗ ktiſch/ vnud vntuͤchtig außruffet. S Aber wir muͤſſen der Analogia etwas neher kommen/ vmb welche al⸗ lein alles zu chun iſt Stehel die/ ſo ſtehet Sartorius, feller ſie/ ſo fellet er mit ſeinem gantzen Grempelmarck. Wollen demnach eine feine kurtze Schluß⸗ rede machen vnd die gantze Sachen darein ſchlieſſen. Wer vnter einander „I miſchet vnd vermenget die natuͤrliche Eigenſchafft/ Krafft vnd Wirckung deß Brots vnd deß Weins) vnd dann das Sacramentliche Ampt deroſel⸗ n bigen/ das iſt/ den Gebrauch/ darzu ſie von Chriſtoim H. Abendmal verord⸗ „ net ſind/ der lehret nicht richtig. Sattorius mit den ſeintgen thut daſſelbige: „ Dann die naruͤrliche Eigenſchafft/ Krafft vnd Wirckung deß Brots vnnd „Weins(daß ſie den Menſchen nehren/ den leibltchen Hunger ſtillen/ den *„ Durſtleſchen/ das Hertzerfroͤlichen/ ꝛc. vermengt Sartorius mit dem Sa⸗ „cramentlichen Ampt/ daß ſie nemlich Mittel ſeyen von Chriſto verordnet zur Gemeinſchafft ſeines Leibs vnnd Bluts/ 1. Corinth. am 11. Cap. De⸗ rowegen lehret Sartorius mit den ſeinigen niche recht. Ein jeder Chriſt weiß vnnd verſtehet gar wol/ daß im Abendmal deß H E RRNein groß Geheimnuß ſeye. Vnnd geſtehet der vorneme Calviniſt Antonius Sadecl, was Geheimnuß iſt/ das ſeye vber die Natur vnnd vbernatuͤr⸗ lich. Vnnd kan freylich ein Goͤtrlich Sacrament/ wie das heylige Abend⸗ mal iſt/ nicht auß den natuͤrlichen Eigenſchafften der Elementen/ ſondern auß CH RJSTJ Stiffeung geurtheilet werden. Derowegen es eine groſſe Vnwiſſenheit oder vorſetzliche B oßheit ſein muß/ wann man das/ ſo naturlich iſt/ dargeben wil vor Sao amentlich/ vnd hinwid rumb. Wa⸗ rumb ſchreibet dann Sartorius p. 174. Gleich wie das Brot den Leib er⸗ neret vnnd erhelt/ vnnd der Wein deß Menſchen Hertz erquicket/ alſo ernehret vnd erhelt das Fleiſch vnnd Blut C J R JSTJ vnſere Seelen? Vnnd das ſoll die Form vnnd das jnnerliche Weſen ſein deß heyltgen Abendmals? Weit/ writ gefehlert. Dann niemand vnter prommen Chriſten gehet zum diſch deß Hennen/ daß er daſelbſt ſich
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