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das Weſentlichſte erwähnt, verweiſen hier aber noch beſonders auf die fraglichen Rech⸗ nungen ſelbſt. So viel geht aus denſelben hervor, daß der Schwerpunkt ſehr vor⸗ wiegend auf dem Ackerbau(mit Weinbau) liegt und daß, da weſentliche Fortſchritte in der Viehzucht nicht zu machen ſind, welche ein günſtigeres Reſultat zur Folge haben würden, er auf dem Ackerbau liegen bleiben muß. Alle Beſtrebungen, welche weſent⸗ lich günſtigere wirthſchaftliche Reſultate bezwecken, müſſen hier anſetzen.
IV. Rentabilitätsberechnung, beſtehend aus den Nachweiſen über den Rohertrag(excl. der für die Production in der Wirthſchaft wieder verwendeten Producte), die Productions⸗ koſten und den Reinertrag.
Nach den Rentabilitätsberechnungen bringt das größere Gut einen Reinertrag von 4,6 pCt., das mittlere von 0,5 pCt., das kleinere von 3,6 pCt. Nur beim größeren Gut würde daher ein kleiner Unternehmergewinn reſultiren, wenn man an⸗ nimmt, daß das im Grund und Boden angelegte Capital nicht höher, wie mit 3 ½ bis 4 pCt. zu verzinſen ſei. Dagegen verzinſt ſich das im mittleren Gute angelegte Capital in ſehr unbefriedigender Weiſe. Es erklärt ſich dies zum Theil aus dem verhältnißmäßig hohen Arbeitsbedarf. Während nämlich das größere Gut nur für 86 Mk. Arbeitslöhne pro Hectar verausgabt, iſt der Aufwand beim mittleren Gut 177 Mk., beim kleineren Gut 170 Mk., alſo faſt doppelt ſo hoch wie bei dem erſteren. Bis zu einem gewiſſen Grade erklärt ſich der größere Arbeitsbedarf der kleineren Güter, großen gegenüber. Hier werden arbeiterſparende Maſchinen und Geräthe angewandt, Arbeitstheilung und Arbeitszuſammenlegung findet in ausgedehnterem Maße ſtatt ꝛc. Ob aber hauptſächlich beim mittleren Gute der Arbeitsaufwand nicht trotzdem zu hoch i*ſt, ob nicht eine beſſere Ausnutzung der Arbeitskräfte reſp. eine Erſparniß derſelben eintreten könnte, ſcheint ſehr fraglich. Weiterhin erklärt ſich aber auch das günſtigere Reſultat des größeren Gutes dem mittleren gegenüber aus dem verhältnißmäßig ge⸗ ringeren Betrage für Verzinſung, Verſicherung, Amortiſation und Reparatur des Ge⸗ bäudecapitals. Dasſelbe beträgt nämlich für das erſtere nur ca. 26 Mk., für das mittlere ca. 55 Mk. pro Hectar, alſo auch wieder doppelt ſo viel. Hierzu iſt zu be⸗ merken, daß ſich das größere Gut in Bezug auf die Gebänude in einer außergewöhn⸗ lich günſtigen Lage befindet, indem dieſelben bei der Uebergabe ſehr niedrig in Anſchlag gebracht worden waren und auch ſehr niedrig verſichert ſind.
Außer der Gebäudemiethe und den Arbeitslöhnen iſt noch die Intenſität der Bewirthſchaftung von Einfluß auf das Wirthſchaftsreſultat. Das größere Gut wird, wie überhaupt die größeren Güter in Weſthofen, intenſiver be⸗ wirthſchaftet, wie die mittleren und kleineren Güter. Es iſt dies leicht erſichtlich aus den Naturalerträgen der den Anlagen zu Grunde gelegten Güter. Hier iſt auch im Allgemeinen bei faſt allen Gütern in Weſthofen der Hebel anzuſetzen, um eine höhere Rente zu erzielen: Erhöhte Maſſenproduction unter Anwendung größerer Betriebs⸗ mittel. Selbſt die größeren Güter können in dieſer Beziehung noch viel weiter gehen.
b. Die Rentabilität der Weſthofener Güter iſt nur als eine theilweiſe befriedigende zu bezeichnen.


