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von 283 Haushaltungen mit 1— 5 Hectar,
1 49„„ 510„
2 1„„ 10— 20 2 bebaut werden. Abzüglich der 402 Grundbeſitzer, welche zuſammen circa 50 Hectar beſitzen, verblieben für die vorgenannten 503 Hectar oder im Durchſchnitt 111 ⁄64, Hectar pro Haushaltung übrig. Nur bei den Haushaltungen, welche mehr als 5 Hectar bewirthſchaften, kann auch nur in beſchränktem Maße zugeſtanden werden — der leichten Bodenbeſchaffenheit und geringen Fruchtbarkeit halber—, daß dieſe durch Bewirthſchaftung ihrer Ländereien ſich auskömmlich zu ernähren vermögen, wes⸗ halb denn auch thatſächlich ohne Nebenbeſchäftigung nicht ein einziges Hausweſen exiſtirt, ſei es nun der Mann, die Frau oder die Kinder, welche durch Nebenverdienſte die fehlenden Mittel zur Aufrechterhaltung der Exiſtenz herbeiſchaffen müſſen.
Aus den vorhin gegebenen Nachweiſen erhellt, daß einmal die größere Hälfte der Gemarkung in Kleinbeſitz zerſplittert iſt, welcher den Haushaltungen höchſtens den Erbau ihres Kartoffelbedarfs geſtattet, die andere Hälfte zwar im Beſitz von nur 50 Haushaltungen ſich befindend, doch nicht ausreicht, beſonders bei der ſchweren Be⸗ laſtung— wie ſpäter nachgewieſen werden wird— für ſtaatliche und communale Zwecke, um dieſe Haushaltungen unter Aufrechterhaltung des status quo zu ernähren.
Die Gemeinde beſitzt 32 ½ Hectar Allmendland, welche ½¼ Hectarweiſe unter die Ortsbürger dem Alter nach vertheilt wird. Da hier die Ortsarmen beſondere Berückſichtigung finden, ſo dürften die Allmenden in etwas die Armenlaſt erleichtern. Einen beſonderen Einfluß auf die Lage der Bevölkerung wird hierdurch nicht ausgeübt.
Die ſchon unter Allgemeines nachgewieſenen Beſitzverhältniſſe des Fiscus, der Gemeinde und der todten Hand ſind unbedeutend und ohne allen Einfluß auf die Lage der Bevölkerung.
Frage III.
a. Welches ſind die durchſchnittlichen Preiſe für die einzelnen Boden⸗ qualitäten der verſchiedenen Culturländereien(Acker, Wieſe, Weide, Wein⸗ berg ꝛc.), erſcheinen dieſe Preiſe beſonders hoch oder beſonders niedrig und auf welche Urſachen ſind die bezüglichen Erſcheinungen zurückzuführen?
b. Welche Aenderungen in den Preiſen haben ſich in den letzten 5 Jahren vollzogen?
c. Pflegt ein ſtarker Umſatz in Liegenſchaften ſtattzufinden und liegt hierfür(ſ. a) ein berechtigtes Bedürfniß vor?
Die Preiſe der einzelnen Bodenqualitäten ſind je nach Lage und Cultur ſehr verſchieden; in Acker und Wieſen und variiren ſie bei beiden Arten von 4000 Mk. pro
Hectar bis zu 800 Mk. für die gleiche Fläche. Der Durchſchnitt dürfte ſich im All⸗ gemeinen


