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a. Iſt ein Theil der Gemarkung Allmendland und welchen Einfluß hat die Benutzung des letzteren auf die Lage der Bevölkerung?
a. Die Größe der Gemarkung iſt 1248,17 Hectar, der landwirthſchaftlich be⸗ nutzte Theil 986,35 Hectar, die Zahl der Haushaltungen mit Landwirthſchaft überhaupt 204, hiervon von über 0,5 Hectar 183 mit 708,47 Hectar Beſitz. Das Uebrige entfällt auf kleine Beſitzer unter 0,5 Hectar, todte Hand und Pachtgüter. Es kommen hier⸗ nach durchſchnittlich auf eine Haushaltung 5,32 Hectar, und im Durchſchnitt nach der Zahl der Haushaltungen und der Bevölkerung pro Haushaltung(1108: 204) ca. 5 Köpfe. Wie ſich aus der Beantwortung zu Frage IX ergibt, ſind die Erträge des Bodens kaum hinreichend, um eine ſolche Durchſchnittshaushaltung zu er⸗ nähren, von einem Vorwärtskommen ſolcher Beſitzer kann hierbei freilich kaum die Rede ſein.
b. Die bei Frage VIII ermittelten Reſultate geben Aufſchluß, wie die Acker⸗ fläche in Fürfeld unter die einzelnen Beſitzer vertheilt iſt. Der meiſtbegüterte Beſitzer hat ein Areal von 42,8 Hectar. Großgrundbeſitz iſt hiernach nicht vorhanden. In der todten Hand befinden ſich rund 20 Hectar evangeliſches Pfarrgut, 5 Hectar evan⸗ geliſches Schulgut und 3,6 Hectar der Gemeinde gehörig. Sämmtlich verpachtet. Weſentliche Aenderungen in der Beſitzvertheilung ſind ſeit langer Zeit nicht vorge⸗ kommen.
Ein anſehnlicher Theil der Gemarkung iſt in den Händen von Ausmärkern, welche zum Theil denſelben ſelbſt bewirthſchaften, zum größten Theil aber iſt der Beſitz Auswärtiger in der Gemeinde verpachtet.
c. Die Beſitzvertheilung kann als ſehr günſtig bezeichnet werden, da wie aus der Beantwortung der Frage VIII ſich ergibt, der weitaus größte Theil des Grund⸗ beſitzes in den Händen von mittleren Beſitzern(1—20 Hectar) ſich befindet, eigent⸗ licher Großgrundbeſitz nicht vorhanden iſt und in der todten Hand ſich nur circa 28 Hectar befinden.
d. In der Gemeinde Fürfeld iſt kein Allmendland.
Frage III.
a. Welches ſind die durchſchnittlichen Preiſe für die einzelnen Boden⸗ qualitäten der verſchiedenen Culturländereien(Acker, Wieſe, Weide, Wein⸗ berg ꝛc.), erſcheinen dieſe Preiſe beſonders hoch oder beſonders niedrig und auf welche Urſachen ſind die bezüglichen Erſcheinungen zurückzuführen?
b. Welche Aenderungen in den Preiſen haben ſich in den letzten 5 Jahren vollzogen?


