Die Gemarkung iſt beſetzt mit: 200 Aepfelbäumen, 70 Birnbäumen, 150 Zwetſchenbäumen, 70 Kirſchbäumen, 5 8 Wallnußbäumen.
Der Wald der Gemarkung umfaßt 647,7 Hectar, nur Gemeindewald. Sämmt⸗ liches Holz des Waldes wird verkauft, die Moosſtreu wird zuſammengerecht und verſteigert; der Erlös wird nach Abzug der Koſten an die Ortsbürger vertheilt, was ungefähr 2,50 bis 3 Mk. pro Bürger beträgt. Die Streu wird größtentheils von den Ortsbürgern ſelbſt erſteigert; der Streuankauf von auswärts iſt unbedeutend.
Der Werth des Waldes beträgt 407,096 Mk. 57 Pf. mit 2070 fl. 5 kr. Steuerkapital. Der Nutzen nach Abzug der Beſoldungen, des Holzhauerlohns, der Culturkoſten, der Moosſtreu ꝛc. beträgt ca. 9000 Mk. pro Anno.
Der Viehſtand der Gemeinde iſt:
67 Pferde, 7 Fohlen, 3 Zuchtſtiere 368 Kühe 60 Rinder von ½ Jahr bis 2 Jahre 5 Ochſen 20 Kälber bis 6 Wochen 15„ von 6 Wochen bis ½ Jahr 12 Schafe, 27 Zuchtſäue, 60 Schweine, 30 Ziegen, 28 Bienenſtöcke.
471 Stück Rindvieh,
Frage I.
a. Welche Bodenverhältniſſe zeigt die Gemarkung, welchen Character hat das Klima und wie iſt hiernach im Allgemeinen die Fruchtbarkeit der Ländereien; iſt letztere ſehr günſtig, mittel oder gering?
b. In welchem Verhältniß ſtehen die verſchiedenen Arten des Kulturlandes— Acker, Wieſen, Weiden, Rebland ꝛc.— zu einander und iſt dieſes Verhältniß im Allgemeinen als ein wirthſchaftlich günſtiges zu bezeichnen?
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