Teil eines Werkes 
Band 2, Erster Theil (1886)
Entstehung
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Die Mobiliarſchulden nehmen einen weſentlich geringeren Procentſatz der Geſammtſchulden ein, als die beiden anderen Arten und es iſt wohl möglich, daß hier noch Einiges fehlt.

Sie vertheilen ſich nach den einzelnen Gruppen:

A 29 Beſitzer Mk. 12740 Mobiliarſchulden B 23 16201 C 36 36799 D 8 5 15022 E 1 1000

97 Beſitzer Mk. 81762 Mobiliarſchulden.

In Tabelle B., Landwirthſchaft allein, finden ſich 61 Perſonen, in Tabelle G., Landwirthſchaft und Taglohn, 16; in Tabelle D., Landwirthſchaft und Gewerbe, 20 Perſonen die Mobiliarſchulden haben.

Ein großer Theil dieſer Mobiliarſchulden kommt von nicht richtig abgewickelten Viehhändeln her, obwohl ſich Sicheres auch darüber nicht ſagen läßt, für dieſe Schulden i*ſt jedenfalls ein höherer Zinsfuß, 6 pCt. und mehr anzunehmen und werden ſolche häufig in einer Zeit fällig und eingefordert, in der die Leute abſolut nicht zahlen können, unter Umſtänden künſtlich in die Höhe getrieben und erſcheinen ſchließlich als große Hypotheken.

Der oben angegebenen Schuldenlaſt, die nach der Reduction zu 5 pCt. 17828 Mk. 50 Pf. Zinſen pro Jahr erfordert, ſteht ein Rentenſteuercapital von 328 Mk. mit 1642 Mk. Rente gegenüber. Es ſind von 11 Perſonen 107,315 Mk. Kapital aus⸗

geliehen zu 4 ½ und 5 pCt. die an Zinſen 4675 Mk. 75 Pf. tragen ſollen, welch letztere wieder mit 3033 Mk. Zinſen belaſtet ſind.

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