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Uebertrag.. Mk. 556,20 3. Capital des todten Inventars: Zinſen von 900 Mk. à 4%..... Mk. 36 Verſicherungsprämie 0,2%R,.....„ 1,80 Erneuerung und Inſtandhaltung, wirkliche Ausgabe..........„ 120 —Óõ„ 157,80 4. Zinſen des umlaufenden Betriebscapitals. Letzteres beträgt 50% der jährlichen baaren Ausgaben= 775 Mk. Hiervon 6%.„ 46,50 5. Hagelverſicherungsprämie 0,75% vom Werth der Getreide⸗Ernte (geringe Gefahr) 2000 Mk. à 0,75%ç, ⸗ü......„ 15,— 6. Feuerverſicherung der Produkte...„ 4,— 7. Steuern und Umlagen(excl. ilnugsreut und Perſonalſteuer)„ 214,17 8. Kraftfutter....„ 30,— 9. Heizung und Beleuchtung 25 der geſammten Ausgabe((5 0% auf die Familie)....... ͤ......„ 22,50 10. Thierarzt............„....„ 5,—
11. Arbeitslöhne: Tagelöhner, 1 Mann und 1 Frau, durch
60 Tage à 1,80 und Koſt. Mk. 168 Lohn für die 5 erwachſenen Perſonen der Familie: Mann und Frau.. Mk. 750 Schwiegervater....„ 250 Sohn und Tochter...„ 600 „ 1600 „ 1768*) 12. Berſchtedeltes......... t..„ 10,83 Summa.. Mk. 2830,—
C. Reinertrag.
Der Rohertrag betrug... Mk. 2936 Die Produktionskoſten betrugen..„ 2830 Bleibt Reinertrag. Mk. 106
36) Arf 1 Hectar Acker und Wieſe ſind bei dem hier vorliegenden ausgezeichneten Wieſenver⸗ hältniß und in dem einfachen Wirthſchaftsbetrieb wie hier ohne nennenswerthen Hackfruchtbau ꝛc. jährlich etwa höchſtens 70 Arbeitstage(½ Männer⸗ und ½ Frauentage) einſchließlich Geſindearbeit zu rechnen, hier alſo im Ganzen rund 1200 Tage. Nicht in Betracht können bei der Rentabilitäts⸗ berechnung gezogen werden alle die Arbeiten, welche im Intereſſe der engeren Haushaltung und Familie geleiſtet werden; ſondern nur diejenigen Arbeiten, welche in unmittelbarer Beziehung zur Produktion der Wirthſchaft ſtehen.— Der Arbeitslohn der Familie ſcheint hiernach hinreichend hoch veranſchlagt.


