„Zur. Umdrehung der Schraubenſpindel dient die Scheibe b Fig. 1. 2. und 5.-"Sie iſt von Gußeiſen. Der Rand derſelben iſt mit drey Ein-' ſchnitten verſehen, in welche der Schraubenſchlüſſel oder Preßhebel c hineinpaſſet, der von geſchmie- detem Eiſen angeferriget wird.'
Damit dieſer Schlüſſel in der horizontalen: Lage erhalten werde, ſo wird er von einer Schnure d getragen, welche mit einem beweglichen Ringe e an dem obern Theil der Schraubenſpindel befe- ſtiger iſt,.)
Mit dem untern Theil der Schraubenſpindel drückt dieſelbe auf den Preßde>el f, welcher durch “den Bügel g an der Spindel angehängt iſt.
Der Preßkübel 1 iſt von gegoſſenem Eiſen angefertiget, von runder Form, und unterhalb mit einer Oefnung x zum Ablaufen des Saftes verſehen, Auf dem Boden deſſelben liegt eine durchlöcherte Scheibe von Eiſen, oder auch von verzinntem Kupfer, welche dazu dienet, daß der ausgepreßte Saft leicht abfließen kann.
Der Runkelrübenbrey wird, mit einem leinenen Tuch umſchlagen, in den Preßkübel eingelegt 3 deſ/ ſen auszepreſſeter Saft in das Gefäß k abläuft.
Das Geſtell dieſer Preſſe iſt von Holz, und wird, durch die Schrauben 1111 verbunden, im Fußboden und an der Dee gut beſeſtiget, da- mit es ſich nicht verſchieben kann.
In dieſer Preſſe kann mit einemmal der Brey von einem- Centner Runkelrüben däusgepreſſet werden, wozu höchſtens.30 Minuten Zeit er- forderlich iſt, ſo daß in einem Taße wenigſtens 24 Centner damit ausgepreſſet werden können


