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rungsmittel für den Runkelrübenſaft benußt werz- den Fann,» wobey die Schwefelſäure erſpart wind.
CG. 1809.
Um den Alaun als Klärungsmittel in Anwen- dung zu ſetzen, iſt es hinreichend, dem friſch 3e- preßten Safte der Runkelrüben, für jedes Berliner Quart deſſelben, ein Quentchen Alaun zuzuſeßen, der vorher ini Waſſer aufgeldſt worden war, und nun den Saft gegen 24 Stunden lang ruhig ſiehen zu laſſen... Die Klärung erfolgt hiebey noch ſtärker, als mit der Schwefelſäure, und'der ſo geklärte Saft erſcheint faſt Waſſerklar.
WG 200:
Hat ſich der Saft vollkommen geklärt, ſo wird das klare Fluidum von dem darunter liegenden Bo- denſaß abgezogen. Es enthält noch eine geringe Portion Alaun geldſt, und beſitzt durch denſelben einen ſüßlichen zuſammenziehenden Geſchma,
S. 191.
Um jenen geklärten Saft von dem Alaun zu befreyen, wird derſelbe, wie vorher bemerkt wor- den, mit ſo viel gepulverter Kreide, oder an deren Stelle an der Luft zerfallenem Kalk verſeßt, bis das La>muspapier davon nicht mehr geröthet wird, welches in der Wärme verrichtet werden kann, worauf man denſelben abermals ſich klären läßt, - ihn dann gelinde zum dünnen Sytup-abdunſtet,
und nachdem der aus demſelben ſich abgeſonderte Gyps ſich zu Boden geſchlagen hat, nun deſſen fernere Abdunſtung zur Kriſtalliſation veranſialtet.
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