GS. 182.
Der klare Saft wird nun von dem darunter liegenden Gyps abgezogen, und ſo gelinde wie möglich abgedunſtet, bis eine Probe des heranus- genommenen Syrups, nach dem Erkalten, eine dünnflüſſige Beſchaffenheit erkennen läßt.
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Manläßt nun den dünnflüſſigen Syrup in einem andern Geſchirr vollends erkalten, und den Gyps zu Boden ſetzen, worauf ſelbiger mit etwas ab- gerahmter Milch, oder auc) mit Eiweiß unterein- ander gerührt, no<mals aufgeko<het, dann aber durch einen Spißbeutel von Moltom gegoſſen wer- den kann, um ihm die möglichſte Klarheit zu
geben. G. 184.
Jegt iſt nun der Syrup fertig, um weiter zur Kriſtalliſation verdunſtet zu werden, Man ver- richtet dieſes, indem derſelbe in flache irdene Schaalen, die nur 2 Zoll tief ſind„ gefüllt wird, die man hierauf in der dazu beſtimmten Kriſtal-
. liſations- Stube ſo lange erhält, bis ſich eine die Dede von kriſtalliſirtem Zucker auf der Oberfläche erzeugt hat. Sie wird abgenommen, und auf eng durchldc<erte Siebe gelegt, damit der daran klebende Syrup bequem abfließen kann; dieſer Zucker wird vom Herrn Director Ach ard Kandis- - Zuder genannt. 8. 185+
Auſſer dieſem KandiszuFer, der in kriſtallini- ſchen Scheiben oben auffißt, findet uian an den Seitenwänden und am Boden der Abdunſtſchaalen
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