eine bedeutende Portion eines ſchleimigen Boden- ſatzes gebildet, über. dem der geklärte Saft ſte- het, der nun von dem darunterliegenden Magma abgegoſſen, abgezogen, oder filtrirt werden kann.
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Der klare Saft zeigt noch immer einen ſaäuerli- hen Geſc<hma>, ein Beweiß, daß ihm noch freye Schwefelſäure beygemengt iſt, die nicht genug Schleimtheile und Eiweißſtoff vorfand, um ſich mit denſelben zu verbinden, und die nun durc) andere Mittel aus dem Saſte hinweg geſchaffet werden müſſen,
CG... 1804
Um dieſe freye verwaltende Saure aus dem gellärten Safte hinweg zu nehmen, wird demſel- ben, unter ſtetem Umrühren, ſo lange zart gepul- verte Kreide zugeſeßt, bis aller ſaure Geſc<hma> vollkommen verſchwunden iſt, und kein Aufbrau- ſen mehr veranlaßt wird; weiche Verbindung mit ver Kreide, auch bey gelinder Wärme veranſialtet werden kann.
0. 41.81
Die Kreide bemächtiget ſich hiebey der'freyen Schweſelſaure, und erzeugt in'dieſer Verbindung Sc<wefelſauren Kalk(Gyps), der, wegen ſeiner ſ<Fweren Lösbarkeit im Waſſer, grdößtentheils als ein weißes Pulver zu Boden fallt; obgleich auch noh eine bedeutende Qantität davon in der Flüſſigkeit geld8t bleibt,


