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Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben : auf Befehl des Departements für Gewerbe und den Handel im Hohen Ministerio des Innern ausgearbeitet / von Sigismund Friedrich Hermbstädt
Entstehung
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weiter nichts erforderlich, als Kalk und Milch; der Erſtere um die freye Säure des Saftes zu abſor- biren., und die Schleimtheile daraus niederzuſchla- gen; die Zweyte, um den Saft möglichſt zu klä- ren: beydes ſind Materien, die auch auf dem platten Lande, allerwärts und leicht zu haben ſind.

ßS. 176.

Bedeutend abweichend von jener Verfahrungs2 art iſt dagegen die Achardſche: ſie erfordert die Anwendung der Schwefelſäure(des Vitriols- 918) und aud) noch der Kreide, die nothwendig die Selbſikoſten der Produkte in gleichem Maaße vertheuren müſſen.'Um indeſſen diejenigen, die ſim, wenigſtens Vergleichungsweiſe, mit der Achardſchen Methode beſchäftigen wollen, hiezu in den Stand zu ſeen, ſoll das weſentlichſte jener Methode hier vorgetragen werden,

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Demgemäß beginnet man jene Arbeit folgen- dermaßen; Wenn die Rüben verkleinert ſind, und der Saft- ausgepreßt worden iſt, wird derſelbe in ſieinerne Töpfe gefüllet, und für jedes Berliner Quart deſſelben, ein halb Loth gute koncentrirte Schwefelſäure(Vitrioldl) zugeſeßt; und ſtark damit untereinander gerührt, worauf das ſäuerlich ſ<me>endeGemenge 24 bis 30 Stunden lang ſtehen bleibt.

W+278. Nach dieſem Zeitraum hat ſich in dem Safte T 2