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zutreten pflegen, ſo iſt es um ſo mehr rathſam, mit dem Einerndten der Runkelrüben ſchon gegen die Mitte des Octobers, auch wohl noch früher zu beginnen, weil einerſeits Nachtfröfte denſelben leicht ſchaden, und ſie zur Fäulniß disponiren, an- dernſeits aber für die Zuerbereitung es gar nicht nachtheilig iſt, wenn die Runkelrübe nicht ihre vollkommenſte Reife erhalten hat, weil eine län- gere Dauer in der Erde, wie ſolches die Erfahrung bewieſen hat, ihren ZuFergehalt in keinem Be- tracht vermehrt, Ge 47%
Um die Runkelrüben einzuerndten, werden ſolche, gleich den Kohl= und Waſſerrüben, ſey es mittelſt Spaten, oder mittelſt HaFen, aus der Erde herausgenommen, auf Haufen geworfen, und dann eingefahren. Um aber zu verhindern, daß zu viel Erde an den Rüben kleben bleiben kann,'iſt es noth2 wendig, zu ihrem Aus8heben eine tro>ene Witte- rung auszuwählen, weil ſie ſonſt ſchwer von der anklebenden Erde zu befreyen ſind,
WEF LIEN
Sind die geerndteten Runkelrüben eingefah- ren, ſo werden ſie auf einer Scheuntenne, nicht zu hoch, übereinander geſchüttet, und zwar ſo, daß ſie von allen Seiten von- der Luft beſtrichen werden können, um ihre Oberfläche mäßig zu tronen, und ſie von der noch anklebenden Erde deſto leich- ter befreyen zu können.
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Sind ſie hinreichend abgetronet, ſo werden ſie mittelſt einem Kraßbeſen von der daran. kle- B 3


