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Ziehet man das Auspflanzen*der Runkelrüben den übrigen Methoden vor, ſo gehet man zwar ſehr ſicher, weil man es in der Gewalt hat, nur lauter geſunde Pflanzen auswählen zu können: da äber beym Verpflanzen derſelben vom Beete in den Aer, allemal eine Periode der Krankheit eintritt, ſo bleiben die Pflanzen in der Vegetation zwar denjenigen nach,.die aus den ausgelegten Samen- Förnern emporgewachſen ſind, und man hat in dieſem Fall eine ſpätere Erndte zu gewärtigen. Dieſem Nachtheil kann aber dadurch ſehr leicht ab- geholfen werden, wenn man den Samen ſchon im Februar in ein mäßig warmes, oder auch nur in. ein kaltes Miſibeet ausſaet, wodurd) man in den Stand geſeßt wird, das Verpflanzen der jungen Rüben ſchon im Monat April veranſtalten zu kön- nen, wodurch ſie Zeit genug gewinnen, mit den erſt ſpäterhin ausgelegten Samenkdrnern emporge- wachſenen, zu gleicher Zeit ſich ansbilden zu können..
GS. 37. Da das Emporwachſen des Unkrautes zwiſchen den Runkelrüben-Pflanzen ihrem Gedeihen ſehr nachtheilig iſt, ſo müſſen ſie von Zeit zu Zeit von demſelben befreyet werden. Dieſes geſchiehet ent- weder mit einer flachen HaXe, oder dem Haden- pflug; ſo wie es ſehr empfehlungswürdig iſt, bey der mehrern Ausbildung der jungen Runkelrüben, ſolche zwey: bis dreymal zu beha>en, vorzüglich, wenn ſie ein beſonderes Beſtreben erkennen laſſen, die Krone ſtark über der Erde empor zu heben, BZ


