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aus: wobey es rathſam iſt, das Auspflanzen ent- weder gleich nach einem ſtatt geſundenen Regen, oder zu einer ſolchen Zeit zu veranſtalten, wo man die ſichere Erwartung haben kann, daß bald dar- auf ein Regen erfolgen wird. Jm entgegengeſeß- ten Fall müſſen die jungen Pflanzen mittelſt einer Gießkanne angegoſſen werden, um gehvrig zu be- Fleiben, und ihre Begetation in dem neuen Boden fortſezen zu können,;
6. 34: Nach der Erfahrung des Herrn Staatsraths
Thaer, bedient man ſich beym Verpflanzen der jungen Nunkelrüben mit vielem Vortheil eines
.- Breyes aus geſchlemmten Lehm mit Miſtjauche
und Waſſer bereitet,'in welchem man diz jungen Pflanzenwurzeln, ſo wie ſie ausgezogen und in Büſchel zuſammen genommen worden ſind, ein- taucht, welches eine ungemein günſtige Wirkung leiſtet, und das Angießen unndthig macht; die feinen Wurzeln werden dadurch inkruſtirt, vor der Einwirkung der Atmosphäre geſichert, und ziehen ihre erſte Nahrung daraus an, eine Verfahrungsart, die auch fär alle übrige verpflanzte Feldfrüchte mit Nutzen angewendet werden kann,
S. 35+ Da indeſſen bey alledem nicht verhütet werden kann, daß nicht demohngeachtet hin und wieder einige Pflanzen nachbleiben ſokten, ſo muß auch in dieſem Fall ein Pflanzbeet vorräthig gehalten werden, aus welchem die ausgegangenen Pflanzen “zur rechter Zeit erſet werden können.


