Druckschrift 
Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben : auf Befehl des Departements für Gewerbe und den Handel im Hohen Ministerio des Innern ausgearbeitet / von Sigismund Friedrich Hermbstädt
Entstehung
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WENGE)| Ade G

bis anderthalb Fuß von einander entfernt ſtehen bleiben, wobey man Sorge tragen muß, daß die größeſten nnd geſündeſten Pflanzen ſtehen bleiben; dagegen die ausgezogenen den Kühen-verfuttert

werden können. EF,

OG. 130.

Soll der Same ausgelegt werden, ſo bedient man ſich dazu eines hdlzernen Sre&Xers oder Grif- fels, wit welchem ein zwey Zoll tiefes Loch. in die Erde gemacht wird, in das man ein Sawenkorn legt, worauf, wenn das Land damit beſtie>kt iſt, die Oberfläche durch eine Eage geebnet wird. Hiebey iſt es ſehr zu empfehlen, die Samenkdrner nach der Schnur anderthalb Fuß von einander zu legen, damit die aufgehenden Pflanzen regelmä- ßige Reihen bilden, um dieſe ſpäterhin, gleich den Kartoffeln, mit dem Hackenpflug vom Unfkraute zu reinigen und behäufeln zu können Auch die- net das Auslegen der Samenkörner in Reihen dazu,

: die jungen Pflanzen nad) dem Aufgehen beſſer zu finden, und vom Unkraute unterſcheiden zu können. CG 308

| Wahlt man das Auslegen der einzelnen Sa- 4 menkorner, ſo iſt nmſßht zu vermeiden, daß nicht hin und wieder einzelne derſelben ausbleiben ſoll- ten, daher es rathſam iſt, in jenem Fall, ſey es * in 1 kleinen Pflanzen weggehackt, oder ausgezogen wer- den. Nutr im erſtern Fall erhalt man vollſiän- diae Moorrüben. DLOb dieſes an< auf die Run- Felrüben eine Anwendung findet, verdient un- terſucht zu werden.