WENGE)| Ade G
bis anderthalb Fuß von einander entfernt ſtehen bleiben, wobey man Sorge tragen muß, daß die größeſten nnd geſündeſten Pflanzen ſtehen bleiben; dagegen die ausgezogenen den Kühen-verfuttert
werden können. EF,
OG. 130.
Soll der Same ausgelegt werden, ſo bedient man ſich dazu eines hdlzernen Sre&Xers oder Grif- fels, wit welchem ein zwey Zoll tiefes Loch. in die Erde gemacht wird, in das man ein Sawenkorn legt, worauf, wenn das Land damit beſtie>kt iſt, die Oberfläche durch eine Eage geebnet wird. Hiebey iſt es ſehr zu empfehlen, die Samenkdrner nach der Schnur anderthalb Fuß von einander zu legen, damit die aufgehenden Pflanzen regelmä- ßige Reihen bilden, um dieſe ſpäterhin, gleich den Kartoffeln, mit dem Hackenpflug vom Unfkraute zu reinigen und behäufeln zu können Auch die- net das Auslegen der Samenkörner in Reihen dazu,
: die jungen Pflanzen nad) dem Aufgehen beſſer zu finden, und vom Unkraute unterſcheiden zu können. CG 308
| Wahlt man das Auslegen der einzelnen Sa- 4 menkorner, ſo iſt nmſßht zu vermeiden, daß nicht hin und wieder einzelne derſelben ausbleiben ſoll- ten, daher es rathſam iſt, in jenem Fall, ſey es * in 1 kleinen Pflanzen weggehackt, oder ausgezogen wer- den. Nutr im erſtern Fall erhalt man vollſiän- diae Moorrüben. DLOb dieſes an< auf die Run- Felrüben eine Anwendung findet, verdient un- terſucht zu werden.


