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merllichen Widerſtand zu finden, weil ſie ſonſt einerſeits mit der Krone zu ſehr über der Erde em- por wächſt, und andernſeits eine zu ſehr verkrüppelte Geſtalt bekommt, welches auf ihre regelmäßige Ausbildung einen nachtheiligen Cinfluß hat.
O+ 27.
Das Anpflanzen der Runfkelrüben kann auf drey verſchievenen Wegen verrichtet werden: a) ent-= weder durch das Ausſgen, oder. b) durch das Aus- legen der einzelnen Samenkbdrner, oder c) durc das Auspflanzen der auf einem Beete gezogenen jungen Pflanzen,
FG. 99/87
Soll der Same ausgeſaet werden, ſo verrich2 tet man dieſes in der Mitte oder im Ausgang des Märzmounates, oder auch) im April, nachdem der Schnee ſich verloren, und der Froſt aus der Erde entwichen iſt. Man ſtreuet den Samen in die Furchen des tiefgepflügten Landes ſehr dünn aus, ſorgt dann dafür, daß er tief genug mit Erde be- de&t wird, und wartet nun das Emporwachſen der jungen Pflanzen ab,
6. 29.10
Wenn die jungen Pflanzen, ſo weit gediehen ſind, daß die Wurzeln die Länge eines Fingers er- reicht haben, ſo werden die überflüfigen ſo weit aus- gezogen*), daß die übrigen Pflanzen auf einen
*) Na< einer Erfahrung des Herrn Staatsraths Thaer findet beym Bau der Moorrüben ein großer Unterſchied ſtatt, ob die zu di ſtehenden


