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„in"ARPU erzielten, ſie ſind aber reicher an Zuerge- halt, als jene,. VS..25. Endlich ſind auch die oben genaunten verſchiee
' denen Spieiarten der Runkelrüben nicht alle gleich
gut in Anwendung zu ſeen,'um mit Vortheil ZuFer daraus zu fabriciren, mögen ſie auch auf einerley Boden erzielt worden ſeyn. Was die Er- fahrung darüber gelehrt hat, beſtehet in Fol- gendem?
1) Die großte Quantität Zu>er gewinnt man aus den Runkelrüben mit weißer Saale und weißem Fleiſch.
2) Eine etwas geringere Ausbeute an Zucker g winnt man aus den Runfkelrüben mit gel- ber Schaale und weißem Fleiſch, die außer- dem noch den Nachtheil haben, daß ſie oft eine holzartige Zu>erloſe Beſchaffenheit an- nehmen.
3) Eine noch geringere Ausbeute an ZuFer ge- winnt man aus den Runkelrüben mit rother Schaale und weißem Fleiſch.
4) Die geringſte Ausbeute an brauchbarem Zud&er, liefern aber die Runkelrüben mit ro- ther Schaale und weißem Fieiſch, das in- wendig mit rothen Ringeln durchwachſen iſt,
5:26.
Um die Nunkelrüben anzupflanzen, muß der Boden zweymal tief gepflügt worden ſeyn, damit die Rübe mit der langen ſpizen Wurzel, die ſie bil: det, hinreichend tief eindringen kann, ohne einen


