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Zweyter Abſchnitt, Vom Anbau der Runkelrüben,
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Um die Runkelrübe anzubauen, wird ſelbige“ aus ihrem Saamen gezogen, den ſie im zweyten Jahre imnier ſehr reichlich producirt. Da aber die Runkelrüben, nach der verſchiedenen: Natur des Bodens, worin ſie gebauet werden, ſo wie nach der Art des Miſtes, womit das Land ge- dünget worden, immer einen ſehr bedeutenden Un- terſchied in der Grundmiſchung erkennen laſſen, ſo iſt es nothwendig, das Hauptſächlichſte hier zu erdrtern, worauf es beym zwe>mäßigen Anbau jener Feldfrucht ganz vorzüglim ankommt.
NE... 2 j Jſt es blos die Abſicht, die Runkelrüben zum Viehfutter zu bauen, ſo iſt jeder Boden dazu gleichgültig, er ſey feſt oder lo>er, ſo wie eben-- falls die Wahl des Düngers hier in keinen beſon- dern Betracht kommt; und man wird immer eines mehr oder weniger reichen Ertrags ſich zu erfreuen
* haben, je nachdem der. Boden höhere oder gerinz
* gere Fruchtbarkeit beſißt, wenn uur der Aer tief genug gepflügt wird, und eine mäßig feuchte Jah- reszeit den Wachsthum der- Rüben begünſtigte,
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Iſx es aber die Abſicht die Runkelrüben zu cultiviren, um mit Vorthgil ZuFXer daraus zu be- reiten, ſo ſind Boden und Dünger nicht gleichgülz


