eid LO
ein gelbbrauner Zu&Fer, in„kleinen Kriſtallen ſich äusſondert, der eine klebrige Beſchaffenheit beſitzt, und zugleich eine Empfindung von Säure auf der Zunge veranlaßet,
85. 4%
Werden die Schaalen der Runfkelcübe für ſich verkleinert, der Saft ausgepreßt, und ganz nach der'vorigen Weiſe behandelt, ſo gewinnt man einen dunfelbraunen Syrup, der beym fernern Abdunſten feinen Zucer liefert, ſondern in eine zähe. klebrige, dem Läkrißenſafte ähnliche Subſtanz übergehet.
6:8 IM
Werden die Rüben nicht roh verarbeitet„-ſon- dern mit Waſſer, oder mit Dämpfen gekochet, ſo verlieren. ſie ihre, Schärfe. größtentheils. Wird aber nun der Saft ausgepreſſet, und gelinde ein- gedit, ſo erſcheint er ſehr ſchleimig, dem Moor- rübenſaſte ähnlich und der Zu&er läßt ſich nicht mehr daraus abſcheiden,
8. 19,
Aus jenen Erſcheinungen läßt. ſich erkennen, wie nothwendig es iſt, daß. die Runkelrüben auf eine eigene ihrer.Grundmiſchung angemeſſene Weiſe bearbeitet werden müſſen, wenn der Zuer daraus „mit Vortheil geſchieden werden ſoll: wie dieſes ge, ſchehen muß, ſoll deutlich erbrtert werden, nach- dem wir UHDE das Erforderliche über ihren An- bau beygebracht haben werden.


