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Runkelrüben; dieſe Feldfrucht noch keinesweges ſo weit erſchöpft, daß nicht ſelbſt auch der nach dem Auspreſſen des Saſtes davon übrig bleibende Rückſtand, als ein nahrhaftes Futter für das Hornvieh benutzt werden könnte,
SG. 7."
Aber auch ſelbſt diejenigen Landwirthe, wel- he entweder feine Neigung dazu haben, oder außerdem durch örtliche Umſtände daran verhindert werden möchten, die Fabrikation des Zuckers und Syrups aus Runkelrüben zu unternehmen, ſo lu- Frativ ſie auch, vorzüglich für die jeßigen Zeitum- ſtände ſeyn muß, werden durch den Anbau der Runkelrüben überall gewinnen, da ſolc<e vermöge ihres reichen Gehaltes an ZuFerſtoff eines der nüß- lichſten und nahrhafteſten Futtergewächſe für Milch- gebende Kühe darbieten, das bey einer regelmäßi- gen Aufbewahrung, bis zun April hin, mit Nußen verfüttert werden Xann, und bey alledem in Quan= tität und Qualität, einen überaus reichen Ertrag an Milch gewährt,
Erſter Abſchnitt.
Von den Runkelrüben und den verſchiedenen Spielarten derſelben.
GG 84
Die Runkelrübe, welche auch Ringel- rübe, Burgunderrübe, ſo wie Zu>errübe


