oft entzuͤnde welk oder 5 g. Das Hen t aufgelößten Fleiſch ſu fgeloͤßt. Di ſtrengſte n (ung der Thin — werden, de SVerunreinigm ner der boͤsg —jeit— der ſeg werden. Es ſf — n, daß äle u Anmal dieſtii michen und dund orden, alcbad rgraben wetde
*
¹ einem mit J
nen verunder — Durchfalle, — u oder ir
4
niemals zum Genuſſe benuͤtzt werden.
147
nem zu gruͤnem Futter auf ſumpfigen, naſſen Wie⸗ ſen u. dgl. Gewoͤhnlich werden mehr junge Thiere davon befallen, zuweilen aber auch alte und er⸗ wachſene. Bei gleich anfangs geſchlachteten Thieren findet man die Gedaͤrme leicht entzuͤndet und mit vielem Schleim angefuͤllt. Bei hoͤherem Grade
der Krankheit zeigt ſich die innere Darmhaut er⸗
ſchlafft, aufgeloͤßt, theilweiſe wie angefreſſen und verzehrt, eiternd und geſchwuͤrig, oft verdickt und ſelbſt brandig. Bei hinzugekommenem Nerven⸗ oder Faulfieber zeigen ſich auch noch die dieſen Krank— heiten eigenthuͤmlichen Erſcheinungen.
Das Fleiſch ſolcher, wenn auch gleich anfaͤng⸗
lich geſchlachteter Thiere iſt immer verdaͤchtig, daher
deſſen Genuß gaͤnzlich zu verbieten. Hat die Krank⸗ heit den hoͤchſten Grad erreicht, und iſt ſie mit Faul⸗ und Nervenfſieber verbunden, ſo kann das Fleiſch auch nicht mehr fuͤr Thiere benuͤtzt, ſondern muß verſcharrt werden.
§. 71.
Wenn bei Thieren krebſige oder üͤberhaupt boͤs⸗ artige Geſchwuͤre, die gemeiniglich aus inne⸗
ren Urſachen, beſonders aus allgemeiner Saͤftever⸗
derbniß ſich entwickeln, vorkommen, ſo duͤrfen die⸗ ſelben weder im Anfange noch bei hoͤherem Grade der Krankheit, zur Schlachtung, das Fleiſch aber Die einzel⸗ nen Theile derſelben, als das Fett und ſelbſt die
Krebs⸗ und bösartige Ge⸗ ſchwüre bei Thieren.


