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Geſtändniß, ſchwer hält, ein alle dieſe Abweichungen umfaſſendes Bild davon zu geben. Da dieſe Krank⸗ heit ohnedies zur genauen Kenntniß derſelben, eines beſondern Studiums aller einzelnen Er— ſcheinungen und Abänderungen, je nach den Thiergattungen welche davon befallen werden, be⸗
darf, eine ausführliche Darſtellung derſelben aber
hier zu weit führen, und doch dem Nichtthierarzte nicht ganz verſtändlich ſeyn dürfte, ſo ſoll davon nur das Allgemeine, dann aber das weitläufiger angegeben werden, was man bei der Eröff⸗ nung ſolcher Thiere findet.
Dieſe Krankheit iſt eine fieberhafte und dies
Fieber ein Gemiſch von den Erſcheinungen bei'm Nerven⸗, Faul⸗, Gallen⸗ und Schleimfieber,
aber gleich anfangs mit einer Staͤrke und Heftig— keit auftretend, daß daraus alsbald die große
Gefaͤhrlichkeit des Uebels hervorleuchtet. Doch hat
daſſelbe zuweilen auch einen langſamen, mehr ſchlei— chenden Verlauf, beſonders bei'm Hornvieh und bei Pferden. Am ſchnellſten toͤdlich iſt der Milzbrand bei Schaafen und Schweinen, ſo daß das offen⸗ bare Erkranken und der Tod oft in weniger als einer halben Stunde auf einander folgen. Am
characteriſtiſchſten bei dieſer Krankheit iſt jedoch das b
Erſcheinen der ſogenannten Beulen oder Car⸗ bunkeln, welche, obgleich in manchen Faͤllen mehr verborgen, in anderen durch ihr Hervortreten
im Zellgewebe der Haut, als das auffallendſte


