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Anleitung zur Fleischbeschau : nach den Erfahrungen des Distrikts-Thierarztes Anton Obermayer in Kaiserslautern, für Physiker, Polizeibeamte, Thierärzte und Fleischbeschauer / bearbeitet von Dr. C. Meuth, königl. Bayer. Kantonsphysicus in Zweibrücken
Entstehung
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fleiſch benuͤtzt werden zu koͤnnen, daher von geringer Qualitaͤt.

g) Kaͤlber haben ein zartes, ſaftiges, weni⸗

ger mit Fett, als mit Gallerte verſehenes Fleiſch, welches zum gewoͤhnlichen Gebrauche als Braten ganz geeignet iſt. Die beſte Qualität koͤmmt aber nur von ſolchen Käl bern, welche das gehoͤrige Alter, und zwar von wenigſtens 16 21 Tagen haben. Vor dieſer Zeit iſt das Fleiſch zu weich, ſchmierig und eckelhaft.

Das ſicherſte Zeichen, woran zu erkennen, ob ein Kalb alt genug ſey zum Schlachten, iſt dieſes, daß es bereits ſeine 8 Milchſchneide⸗ zaͤhne habe, wovon das vierte Paar eben ſo ausgebildet ſeyn muß als das erſte, und daß dieſe Zaͤhne mit einem feſten, weißen Zahn⸗ fleiſch umgeben ſind. Vor dieſer Zett iſt das Kalbfleiſch von geringer Oualitaͤt, es muß daher das Schlachten juͤngerer Kaͤlber verboten, bei dieſem Verbot aber nicht ein be⸗ ſtimmtes Alter, etwa von 14 Tagen, ſondern allein das Vorhandenſeyn der Milchſchneide⸗ zähne als Regel angenommen werden.

2) Schaafe.

Von dieſer Thiergattung liefert der Hammel

dt um als d das beſte Fleiſch, nach dieſem das Schaaf, wenn

um als wwes in gutem Fettzuſtande und nicht zu alt iſt.

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