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geht dem Fli⸗ 3., das Necht hverkäufer, aſtimmung bun erbes zuwidet
delt, eine protocollariſche Anzeige an die competente Gerichts⸗ oder Polizeibehoͤrde zu ma⸗ chen, welcher dann die Beſtrafung der Zuwider⸗ handelnden zukoͤmmt.
Außerdem hat der Fleiſchbeſchauer ein genaues Tagebuch zu fuͤhren, welches in groͤßeren Staͤd⸗ ten taͤglich, in kleinern aber an den gewoͤhnlichen Schlachttagen, der Polizeibehoͤrde vorgelegt werden, und auf's beſtimmteſte die Zahl der geſchlachteten Thie⸗ re und die Oualitaͤten des Fleiſches, wie es ſich bei den einzelnen Schlaͤchter vorfindet, enthalten muß. Hiernach wird dann die Taxe der einzelnen Sor⸗ ten regulirt, und dieſe dem Publikum durch oͤffent⸗ lichen Ausruf, oder durch den Druck, und durch Anheftung an die Fleiſchlaͤden bekannt gemacht. Das Formular zu einem ſolchen Tagebuch iſt die⸗ ſem Werkchen beigefuͤgt.
Dieſe eben angegebenen Amtsverrichtungen ſoll aber der Fleiſchbeſchauer nicht blos mechaniſch aus⸗ uͤben, noch uͤberhaupt glauben, daß es mit der bloßen Fuͤhrung von Tagebuͤchern und zeitweiſer Anfertigung eines Protocolls gethan ſey; er muß vielmehr ganz von der Wichtigkeit ſeines Dienſtes und ſeiner Pflichten, von deren Ausuͤbung ſo haͤu⸗ fig Geſundheit und Leben ſeiner Mitbuͤrger ab⸗ haͤngt, erfuͤllt ſeyn. Es iſt auch nicht genug, daß er nur in die Fleiſchlaͤden geht und nachſieht, was und wie viel der Metzger geſchlachtet habe, die Gebuͤhren fuͤr die geſchlachteten Stuͤcke einzieht,


