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Anleitung zur Fleischbeschau : nach den Erfahrungen des Distrikts-Thierarztes Anton Obermayer in Kaiserslautern, für Physiker, Polizeibeamte, Thierärzte und Fleischbeschauer / bearbeitet von Dr. C. Meuth, königl. Bayer. Kantonsphysicus in Zweibrücken
Entstehung
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lichen A Utor... tit dem Gerih 3) das fuͤr jeden Voruͤbergehenden unangenehme

cchlih der Schauſpiel des Abſchlachtens von Thieren elnwendung i wird dadurch den Augen der Einwohner ent⸗

ruͤckt, und damit zugleich eine Urſache der in jugendlichen Gemuͤthern, bei dem taͤglichen Anblick von Mordſcenen ſo leicht ſich ein⸗ ſchleichenden Hartherzigkeit entfernt;

4) endlich wird dadurch, daß die zu ſchlachten⸗ den Thiere an einem Orte verſammelt wer⸗ den, die Unterſuchung derſelben ſowohl im lebendigen als im toden Zuſtande außeror⸗ dentlich erleichtert, und jedem moͤglichen Un⸗ terſchleif von Seiten der Schlaͤchter am Be⸗ ſten vorgebeugt.

Um dieſe Vortheile zu erreichen, muß bei Er⸗ richtung von Schlachthaͤuſern darauf Ruͤckſicht ge⸗ nommen werden, daß dieſelben außerhalb der ethaͤuſern int Staͤdte, oder doch an gaͤnzlich abgelegenen, un⸗ Litlichen Vat bewohnten, von allen Seiten dem Luftzuge zugaͤn⸗

gigen Stadttheilen, hauptſaͤchlich aber an einem inlichkeit n raſch fließenden Waſſer, und am Ausfluſſe deſſelben der Seite ehg aus der Stadt, erbauet werden. Ein großer Vor⸗

zug waͤre noch, wenn dieſelben mit laufenden ger Geruͤche Brunnen verſehen werden koͤnnten. 3 die gewöhn In dieſen Schlachthaͤuſern muß die groͤßte San einen ui Reinlichkeit herrſchen, und hauptſaͤchlich dafür gyer Blutrſte geſorgt werden, daß nach jeder Schlachtung ſogleich mmelnden! alles Blut und ſonſtige Unreinlichkeiten ausgewa⸗ erlegt wedt ſchen werden, und in der waͤrmeren Jahres⸗

moͤglichſten S herkaͤufer beau ddig, in nut ei Weſordere Lokal * andere fuͤr h 2) thaͤuſer u lche zu beſtir vehoͤrde gei

und den gm richt ſtehen nij