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beſtehenden Verordnungen, anderntheils aber und wohl hauptſaͤchlich in der Fahrlaͤßigkeit der Aufſichtsbehoͤrden liegen, und letztere wieder ih⸗ ren Grund darin haben, daß ſie ſelbſt von der Noth⸗ wendigkeit und Nuͤ tzlichkeit einer gehoͤrigen Aufſicht auf den Fleiſchverkauf nicht vollkommen
uͤberzeugt ſind. Es ſcheint ſonach nicht uͤber⸗ fluͤſſig, Einiges hieruͤber fuͤr Diejenigen zu bemerken, welche vorhandene geſetzliche Beſtimmungen uͤber den Fleiſchverkauf in Anwendung zu bringen ha⸗ ben, damit ſie um ſo eher geneigt werden moͤchten, aus voller Einſicht und mit dem hiezu durchaus noͤthigen Eifer, die Vorſchriften der Geſundheits⸗ polizei und die daraus hervorgegangenen Regie⸗ rungsverordnungen in Ausfuͤhrung zu bringen. Wollte man in Bezug auf die Nothwendig⸗ keit und Nuͤtzlichkeit der Fleiſchbeſchau den Ein⸗ wand machen, ddaß ſeit undenklichen Zeiten wohl „viele kranke Thiere von Menſchen verſpeißt »worden ſeyn muͤßten, und doch verhaͤltnißmaͤßig „nur wenige Beiſpiele von daraus entſtandenem »Nachtheil bekannt geworden!«,— ſo iſt dieſer Einwurf ſowohl in Betreff der Thatſache der haͤu⸗ figen Nichtſchaͤdlichkeit des Genuſſes kranken Flei⸗ ſches, als auch hinſichtlich der daraus gezogenen Folgerung— der Entbehrlichkeit der Fleiſchbeſchau, ganz und gar unrichtig; denn es ſind der bekannt gewordenen Beiſpiele von nachtheiligen und ſogar toͤdtlichen Folgen des Genuſſes kranken Flei⸗


