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Anleitung zur Fleischbeschau : nach den Erfahrungen des Distrikts-Thierarztes Anton Obermayer in Kaiserslautern, für Physiker, Polizeibeamte, Thierärzte und Fleischbeschauer / bearbeitet von Dr. C. Meuth, königl. Bayer. Kantonsphysicus in Zweibrücken
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viſt, oder es mit Ueberlegung der Umſtaͤnde zu »werden verdient. Fruͤher ſey das Schlachten mehr die Verrichtung des einzelnen Familienvaters gewe⸗ ſen, der in dem gluͤcklichen Ueberfluſſe beßerer Zei⸗ ten, den Segen ſeiner Heerden mit ſeinen Kin dern verzehrte, indem er ſich das geſuͤndeſte ſei ner Lämmer herauslaß, und alles, was er in den »Eingeweiden ſeines Schlachtviehes Widerna⸗ stürliches antraf, als unre in mit Abſcheu hin⸗ wegwarf; jetzt aber, wo daſſelbe in den Haͤnden von Schlaͤchtern und Fleiſchhaͤndlern ſich befindet, muͤßte eine vernuͤnftige Polizei mit wachendem »Auge ſeine Stelle vertreten, und der niedrigen

»Gewinnſucht Schranken ſetzen., Wo alſo, wie in unſern heutigen volkreichen Staͤdten und Doͤr⸗ fern, der Einzelne nicht mehr der Waͤch⸗ ter des Schlaͤchters ſeyn kann, iſt eine ſtrenge polizeiliche Aufſicht auf den Ver⸗

kauf des Fleiſches unerlaͤßlich.

Obgleich wohl nicht geleugnet werden kann, daß die meiſten Regierungen die Rothwendigkeit einer ſolchen Aufſicht ſchon fruͤher anerkannt, und die Sorge dafuͤr durch den Erlaß manchfaltiger, dieſelben betreffender Verordnungen ausgeſprochen haben, ſo lehrt doch die Erfahrung, daß die wohl⸗ gemeinten Abſichten derſelben durchaus nicht in der Art verwirklicht werden, wie es die Wichtig keit des Gegenſtandes erheiſchete. Dies mag eines⸗ theils in der Mangelhafkigkeit der daruͤber

zeſtehe und n Auff ren wen Aufſi uͤber. ſüüſig welche den ben, aus

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