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dieſes Zweiges der Medizinalgeſetzgebung zu erken⸗ nen, als ſich von der dringenden Nothwendigkeit einer baldigen Reviſion der deßfallſigen geſetz⸗ lichen Beſtimmungen und deren Anwendung zu uͤberzeugen.
Um das Werkchen nicht uͤber Gebuͤhr zu ver⸗ groͤßern, unterließ der Herausgeber die Angabe der einſchlaͤgigen aͤlteren und neueren, die Fleiſch⸗ beſchau betreffenden Verordnungen(wovon jene in Frank's„Syſtem der mediziniſchen Poli⸗ zei“, dieſe in den verſchiedenen Geſetzſammlungen der Regierungen zu finden ſind), ſo wie er auch all das uͤberging, was ſtreng genommen, nicht zur gewoͤhnlichen Fleiſchbeſchau gehoͤrt, u. z. B. in Be⸗ treff der Krankheiten des Gefluͤgels und Wildes, bei Tſcheulin ſich in groͤßter Ausfuͤhrlichkeit ange⸗ geben findet; endlich unterließ er die Anfuͤhrung von Belegſtellen, weil die rein praktiſche Tendenz der Schrift uͤberhaupt keine gelehrt ſcheinende Aus⸗ ſchmuͤckung der Art erlaubte. Aus ſchuldiger Dankbar⸗ keit moͤge uͤbrigens bekannt werden, daß beſonders Tſcheulin's obgenanntes Werk, ferner Lauben⸗ der's, Veith's und Dietrich's Handbuͤcher, und endlich die Dictate des Herrn Director Schwab in Muͤnchen, hier und da benuͤtzt worden. Die Grundlage des Ganzen jedoch bilden die Erfah⸗ rungen eines tuͤchtigen Thierarztes, des auf dem Titel genannten Herrn Obermayer, welcher be⸗ reits ſeit beinahe 43 Jahren in Kaiſerslautern die


