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von Ihnen geſchickten Mittel geben ließ, und nach 6 Stunden war die Kuh wieder geſund.— Kurze Zeit darauf erkrankte abermals eine meiner Kuͤhe ebenfalls am Milzbrande. Sie bekam 7 Pulver, worauf ſie geſundete, aber die Beine und der Euter ſchwollen, welches ſich indeß nach fortgeſetztem Ge⸗ brauch des Heilmittels bald voͤllig verlor.“ 811363 84— 85) Der Pachter Weber in Oſtheim ſchreibt mir: „Der Erfolg von dem mir mitgetheilten Heilmittel gegen den Milzbrand iſt ſehr guͤnſtig geweſen. Denn mir erkrankte eine Kuh und ein Ochs, welche beiden Stuͤcke durch Anwendung des vorgeſchriebenen Heilmittels voͤllig geheilt wurden. Daß beide Stuͤcke am Milzbrande krank waren, habe ich an den Kennzei⸗ chen der Krankheit geſehen. Dabei muß ich noch bemerken, daß dem hieſigen geweſenen Buͤrgermeiſter J. Philipps auch ein Ochs erkrankte, der aber Ihr Heilmittel nicht anwendete und auch richtig ſeinen Ochs verlor.“ 3i e 86) Dem Ortsbuͤrger Gernand Rumpf erkrankte eine Kuh am Milzbrande mit den gewoͤhnlichen Kennzeichen dieſer Krankheit. Durch eine Gabe des homoͤopathiſchen Heilmittels wurde ſie vollkommen hergeſtellt. Die andern Kuͤhe erhiel⸗ ten, um den Milzbrand zu verhuͤten, das Mittel laͤngere Zeit hindurch und es erkrankte kein Stuͤck wieder. 1(au 87.— 93) Der Pachter Eberhardt Huber jun. zu Wiſſels⸗ heim verlor im vergangenen Jahre, wie derſelbe mir ſchreibt, 9 Stuͤck Hornvieh am Milzbrande, ob er gleich keine Koſten ſcheuete und alle empfohlenen Mittel in Anwendung ſetzte. In dieſem Jahre erkrankten abermals 7 Stuͤck mit allen be⸗ kannten Kennzeichen des Milzbrandes. Ein guter Freund rieth ihm, das von mir mitgetheilte homoͤopathiſche Heilmittel zu gebrauchen. Dieſes geſchah und jene 7 Stuͤck wurden ſaͤmmt⸗ lich geheilt, und zwar die meiſten binnen 3 Stunden. Es wurden alle Viertelſtunden 5 Streukuͤgelchen gereicht. 94) Der Pachter Jakob Weber in Niederweißel ſchickte mir ein Schreiben, deſſen Hauptinhalt folgender iſt:„Der Milzbrand herrſchte unter dem Hornvieh ſehr ſtark, als ich von Ihnen das homoͤopathiſche Mittel erhielt in dieſem Fruͤh⸗ jahre. Ich wendete dieſes Mittel ſogleich an, um die Krankheit zu verhuͤten. Die Folge davon war, daß ſich ſeitdem im Ver⸗ lauf dieſes Jahres(das Schreiben iſt vom 17. November) nur noch bei zwei Stuͤcken dieſe furchtbare und verheerende Krankheit zeigte. Von dieſen zwei Stuͤcken wurde ein Ochs ſehr bald voͤllig wieder geheilt. Ein anderer Ochs wurde ebenfalls von dieſer Krankheit befallen und nach 5 Gaben durch das Heilmittel von derſelben befreiet. Jedoch hoͤrte die darauf folgende
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