Druckschrift 
Der Milzbrand, eine unter dem Rindviehe, den Pferden und Schweinen häufig herrschende Seuche und deren sicherstes Heilmittel / von G. A. Weber
Entstehung
Seite
110
Einzelbild herunterladen

110

73) So erkrankte dem Albert Roth ein Rind am Milz⸗ brande. Aun ange Ruloen 121 21i55 Mat

74) Desgleichen dem Henrich Koͤhler ein Rind.

75) Dem Pachter Kloch ein Rind..

76) Dem Schullehrer Neumann eine Kuh.

77) Dem Johann Henrich Kremer II. ein Rind an der⸗ ſelben Krankheit, welche alle durch das homoͤopathiſche Heil⸗ mittel gerettet wurden.. 313/ 13at.ni) nle ne.

Dagegen muß ich bemerken, daß den hieſigen Ortsbuͤrgern Philipp Henrich Bauſch eine Kuh, dem Henrich Fay eine Kuh und dem Philipp Henrich Koͤhler ein Rind, und dem Johannes Wenzel zwei Kuͤhe am Milzbrande Nachts erkrank⸗ ten, wo man das Mittel nicht anwenden konnte, und auch alle an der Krankheit ſtarben. 11are 112010 1

78 80) Der Buͤrgermeiſter Herget in Wohmbach theilt mir folgenden Bericht mit:Anbei uͤberſende ich Ihnen 3 Protokolle, welche die Heilung von 3 am Milzbrande erkrank⸗ ten Stuͤcken Vieh beglaubigen. Es freuet mich, Ihnen den guͤnſtigen Erfolg der homoͤopathiſchen Heilmittel mittheilen zu koͤnnen. Ich und jeder Ortsbuͤrger bringe Ihnen dafuͤr Dank. Die Gemeinde Wohmbach litt ſchon ſeit 8 Jahren an der boͤ⸗ ſen Krankheit des Mitzbrandes unter dem Rind⸗ und Schaf⸗ vieh, und alle Mittel, die wir dagegen anwendeten, blieben fruchtlos, denn jedes erkrankte Thier, welches die Kennzeichen verrieth wie die jetzt Geheilten, ſtarb. Da ich nun zu der überzeugung gelangt bin, daß Ihre Mittel in dieſer boͤſen Krankheit helfen, ſo empfehle ich mich und meine Gemeinde dankbar Ihrer fernern Guͤte u. ſt w...

81) Der Muͤllermeiſter Braͤuning in der Kolber Muͤhle theilte mir folgenden Heilungsfall mit. Meine Kuh gab keine Milch, bekam kalte Ohren, der Euter war ſehr heiß, ſie fiel nieder, ſprang wieder auf, fing dann an, heftig zu zittern, die Haare ſtraͤubten ſich, der Leib ward ganz aufgedrungen, aus den Naſenloͤchern lief blutiger Schleim. Ich gab der Kuh nun gleich von den erhaltenen Milzbrandkoͤrnern ein, worauf ſie bald voͤllig hergeſtellt ward., um chirsch. n.

82 83) Der Ortsbuͤrger Jakob Heil in Butzbach ſchreibt mir Folgendes:Vor Anwendung der homoͤopathiſchen Mittel mußte ich mit dem groͤßten Schmerz zwei meiner beſten Rin⸗ der verlieren, aber durch einen guten Freund hier aus der Stadt, der ſachkundig iſt, wurden mir die homoͤopathiſchen Pulver gerathen, wovon der Erfolg nach Wunſch ausfiel. Einige Tage nachher, als die zwei obigen Stuͤcke gefallen wa⸗ ren, erkrankte mir ebenfalls eine Kuh, welcher ich von dem