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ſchnell ſiel. Bei der Section zeigte ſich die Milz eben ſo brandig, als bei allen am Milzbrande Geſtorbenen, welches mir ſicher bewies, daß ich das Blut von einer millzbrandkran⸗ ken Kuh erhalten hatte. Dieſes Blut potenzirte ich bis Nr. 6. und wendete daſſelbe eben ſo an, wie Anthracin, aber mit ſehr ungluͤcklichem Erfolge. Lag das vielleicht an der niedrigern Po⸗ tenz? Ich verlor durch dieſe Verſuche wenigſtens 3 Stuͤck hinter einander. Seitdem ſetzte ich dieſes Praͤparat zuruͤck und es that mir leid, durch dieſen Verſuch einige Stuͤcke verloren zu haben.
In den Gegenden, wo der Milzbrand vorzuͤglich die Schafe ergreift, das Hornvieh verſchont bleibt, rathe ich auf die angegebene Weiſe das Anthracin aus der brandigen Milz der Schafe zu bereiten. 61.
nnS. 17.
Vergleichung der bisherigen Leiſtungen der Alloͤopathie in dieſer boͤsartigen Krankheit mit den Leiſtungen der
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HSoomoͤopathie.
Ziehen wir nach dem Vorgetragenen eine Parallele zwiſchen den verſchiedenen Behandlungsarten, ſo ſtellen ſich dem Un⸗ partheiiſchen ſehr leicht folgende große Vorzuͤge der Homoͤopa⸗ thie heraus. 5
1) Der Alloͤopathie fehlt gaͤnzlich nach ſo vieljaͤhrigen Be⸗ muͤhungen ein ſpecifiſches Heilmittel gegen den Milzbrand; die Homoͤopathie beſitzt ſolches bereits. So arm die Alloͤopathie an ſpecifiſchen Heilmitteln iſt, obgleich ſie weit laͤnger, als 2000 Jahre beſtanden, ſo iſt die Homoͤopathie verhaͤltnißmaͤßig, da ſie erſt ſeit 40 Jahren begonnen und ihre groͤßere Ausbildung erſt ſeit 20 Jahren zu rechnen iſt, ſehr reich an ſolchen ſpeci⸗ fiſchen Heilmitttln. Zu den bereits bekannten Specificis kommt nun noch Anthracin als Specificum gegen den Milzbrand. Der Grund der ſchnellen Fortſchritte der homoͤopathiſchen Wiſ⸗ ſenſchaft liegt in der ſichern Baſis, welche die, Homoͤopathie jedem denkenden Arzte giebt. Ihr Lehrgrundſatz iſt einfach, aber wahr, und durch Erfahrungen tauſendfaͤltig ſo gut als gewiß beſtaͤtiget, daß derſelbe durch alle kuͤnftige Jahrhunderte wahr⸗


