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Der Milzbrand, eine unter dem Rindviehe, den Pferden und Schweinen häufig herrschende Seuche und deren sicherstes Heilmittel / von G. A. Weber
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gen Stunden fiel. Die Section zeigte, daß das Stuͤck am Milzbrande geſtorben ſei. Der Unterſchied der verſchiedenen Behandlungen ward hierdurch noch offenbarer, und da in we⸗ nigen Tagen aufs neue Hornvieh mit den gewoͤhnlichen Symptomen des Milzbrandes erkrankte und durch die von mir gegebenen Mittel geheilt wurde, ſo waren auch diejenigen, welche bisher die groͤßten Eiferer gegen die homoͤopathiſche Be⸗ handlung geweſen waren, ganz fuͤr dieſe Behandlung gewon⸗ nen. Die Folge dieſer gluͤcklichen Behandlung war, daß auch anderxe Gemeinden ſich an mich wendeten, um Heilmittel ge⸗ gen dieſe bisher faſt unheilbare Krankheit zu verlangen. Über. all bewaͤhrte ſich die homoͤopathiſche Behandlung als die bei weitem ſicherſte und alle bisher vorgeſchlagenen Behandlungs⸗ arten weit uͤbertreffend. Nur hie und da mißgluͤckten die Hei⸗ lungen theils aus Nachlaͤſſigkeit, indem man die Mittel nicht anhaltend genug gab, in der Beſorgniß, die zu haͤufigen Ga⸗ ben des Heilmittels moͤchten den Thieren Schaden zufuͤgen(vor⸗ her lachte man aber uͤber die kleinen Puͤlverchen und Koͤrnchen und behauptete, ſie koͤnnten bei ſo einem Ochs, bei ſo einer Kuh, beſonders in einer ſo ſchnell verlaufenden und höchſt ge⸗ faͤhrlichen Krankheit nicht helfen!*); theils aus Unklugheit und Unkenntniß, indem man ſich nicht allein mit den Puͤlverchen begnuͤgen konnte, ſondern nebenbei noch Aderlaß, Traͤnke und dergl. in Anwendung brachte, wo freilich die homoͤopathiſche Be⸗ handlung erfolglos bleiben mußte; theils aber auch und dies ſind nach allen daruͤber erhaltenen Nachrichten die we⸗ nigſten mißgluͤckten Faͤlle indem man die Krankheit zu ſpaͤt gewazr wurde, oder anfangs die Krankheit verkannte, in welchen Faͤllen die Thiere zu ſchnell fielen. 71I10 HE Sd Die Zeugniſſe, welche ich uͤber die meiſten Heilungsfaͤlle erhielt, moͤgen die Wahrheit des eben Geſagten beweiſen; ich werde weiter unten dieſelben groͤßtentheils mittheilen. Um indeſſen jeden Unpartheiiſchen und Sachkundigen von der Form der Krunkheit in Kenntniß zu ſetzen, wie ſie in hieſi⸗ ger Gegend jaͤhrlich einen unglaublichen Schaden anrichtete, habe ich treu alle waͤhrend ihres Verlaufs wahrnehmbaren Symptome in§. 3. angegeben, und dann die werthvollſten Schriftſtel⸗ ler, die Erfahrungen uͤber dieſe Krankheiten mittheilten, benutzt, 1273 LI InG. 1no NE I2 edn e

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17IIE 53910 0 Il 504. 1C ) Sehr gebildete Menſchen ſind mir vorgekommen, die der kleinen homdopathiſchen Gahen ſpotteten und ſolche gleich Null erklaͤrten, dennoch ſi eee. haeken, auch nur von der niedrigſten Potenz einige mit arz⸗ neiticher Feüſſigkeit befeuchtete Streukuͤgelchen einzunehmen, fuͤrchtend, ts werde ihnen ſchaden.. 10 dncle inse ee eſeeei, ſiisft