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ſteckungsſtoff, fuͤr Menſchen und Thiere gefaͤhrlich. Dieſes Con⸗ tagium iſt die gewiſſe Folge des ſublimirten Grades animali⸗ ſcher Faͤulniß und faulichter Verderbniß der Saͤfte.— Wird dieſes Contagium von dem Menſchen aufgenommen und feſt⸗ gehalten, ſo verfaͤllt der Menſch in eine aͤhnliche hitzige Krank⸗ heit, wie die Thierr. or e ml de e
l 1 Von der Prognoſe oder Vorherſage.
b 1 9 Prognoſe bei alloͤopathiſcher Behandlung des Milz⸗ randes.. lnr Hars 24091% t Da die homoͤopathiſche Behandlung andere Reſultate ge⸗ liefert hat, als alle bisher eingeleiteten Behandlungsarten, ſo iſt auch die Prognoſe ſehr verſchieden. Wird der Milzbrand alloͤppathiſch behandelt, ſo iſt die Prognoſe ſehr ungunſtig. Einſtimmig wird der Milzbrand als eine gefaͤhrliche, heim⸗ tuͤckiſche Krankheit anerkannt, wo Huͤlfe meiſt unmoͤglich iſt. Der Thierarzt Ammon ſagt in ſeiner Schrift:„Nur aͤußerſt wenige Thiere, die von der Krankheit befallen werden, erhal⸗ ten das Leben. Nur dann, wenn die Krankheit einen lang⸗ ſamen Gang nimmt, darf man Geneſung hoffen. Aber auch hier kann man annehmen, daß ohne Huͤlfe der Kunſt der groͤßte Theil der kranken Stuͤcke ſtirbt. Dort, wo Beulen entſtehen, ſterben die Thiere nicht ſo haͤufig und geſchwind, indeſſen hat man ſie auch noch kurz vor dem Tode entſtehen geſehen. Oft kommen ſie erſt, wenn die Krankheit anhaͤlt; daher man bei einem Stuͤcke, das Beulen zeigt, und nicht bald darauf geht⸗ Hoffnung zur Beſſerung haben kann. Diejenigen, welch, Beulen am Kopfe oder am Halſe bekommen, ſterben oft in wenigen Stunden; die ſie aber am Hinterſchenkel und Bruſte lappen bekommen, kommen gemeiniglich davon. Gefaͤhrlich ſind die Geſchwuͤlſte, wenn ſie am Hodenſacke und am Bauche ſitzen.“— Ein Anderer ſagt:„Je geſuͤnder und kraͤftiger die Thiere ſind, deſto groͤßer iſt die Gefahr, in welcher ſie ſchwe⸗ ben. Am gefaͤhrlichſten iſt die Milzſeuche dem Mittelalter; weniger gefaͤhrlich iſt ſie den jungen, noch weniger den alten Thieren, und wenn dieſe davon ergriffen werden, ſo nimmt


