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rate, oft ſind ſie wieder viel dunkler und zeigen auf einen ho⸗ hen Grad des Brandes. Dann fand ich die Sammethaut uͤber und uͤber mit dunkelgrauen Punkten uͤberſaͤet, hie und da Blutflecke auch im Meſenterium, beſonders um die Druͤ⸗ ſen. Die dicken Daͤrme ſind aͤußerlich groͤßtentheils entzuͤndet oder brandig; inwendig, beſonders gegen den After hin, findet man Blut in denſelben. Von der Leber, der Gallenblaſe und den Nieren iſt nichts Beſonderes anzugeben. Der Milz iſt in ſeiner aͤußern Flaͤche oft mit Blutflecken und Extravaſaten eben wie andere Theile beſetzt; angelaufen iſt er zuweilen, aber oft auch nicht; nicht ganz ſelten iſt daher das Außere des Milzes voͤllig natuͤrlich. Seine Subſtanz iſt faſt immer ſo weich, daß die Einſchnitte gleich einem Fliedermuße zuſammenfließen. Aus dem Maule und dem offen ſtehenden After der Thierleichen fließt Blut.“— ednon Adami giebt uns Folgendes uͤber die Section an:„Bei den meiſten geoͤffneten Stuͤcken hat man die Milz von vielem ſchwaͤrzlichen Blute ſtrotzend, 2— 3 Mal groͤßer und ſehr muͤrbe angetroffen; bei einigen aber an den innern Bauchhoͤhl⸗ waͤnden große Geſchwuͤlſte, die braungelblichte Jauche in ſich enthielten; bei manchen Stuͤcken konnte man hingegen weder dieſe, noch eine andere merkliche Veraͤnderung oder Verwuͤſtung an irgend einem Theile bemerken, außer daß die Milz alle⸗ mal, wenn ſie auch nicht groͤßer ausſah, dennoch muͤrber und ſchwaͤrzlicher war.“— ionAmn ai 4 Will giebt folgende ſehr bemerkenswerthe Sectionsdata an:„Die Eroͤffnung eines am Ende des erſten Krankentages geſchlagenen Stuͤck Viehes zeigte die Gallenblaſe von waͤſſe⸗ richter Galle angefuͤllt, die erſten Wege unrein, die Milz an⸗ eſchwollen, mit vielen rothen Flecken an ihrer Oberflaͤche.— Gäſchah aber dieſe Offnung zu Ende des zweiten Tages, ſo war die Galle ihrer natuͤrlichen Beſchaffenheit nach noch mehr verdorben, die erſten Wege noch unreiner und mit ſtinkender Jauche angefuͤllt; die rothen Flecken auf der Milz waren breiter und tiefer und von einer braunſchwaͤrzlichen Farbe. In der Bruſt zeigte ſich gelbes, hie und da gelbgruͤnliches Waſſer. Wurde dagegen das kranke Thier ſich ſelbſt uͤberlaſſen, dann ſtarb es meiſtens zu Ende des dritten, auch den vierten Tag. Die Milz war dann vermodert. Die Oberflaͤche derſelben ſchwarz⸗ blau, ſugillirt und ſehr oft mit ſchwaͤrigen Blaſen, die eine ſehr ſtinkende Jauche enthielten, beſaͤet; die anliegenden Ge⸗ daͤrme waren entzuͤndet; der Theil des Magens nach dem Verlauf der vasa brevia brandig; die Bruſthöhle, beſonders der Herzbeutel, enthielt viel gelbes, uͤbelriechendes Waſſer,


