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Der Milzbrand, eine unter dem Rindviehe, den Pferden und Schweinen häufig herrschende Seuche und deren sicherstes Heilmittel / von G. A. Weber
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X Reichthum vorzuͤglich im Wohlſtande ſeiner Unterthanen zu ſuchen iſt, welcher in den Gegenden, wo der Milz⸗ brand jaͤhrlich graſſirt, ganz beſonders unter den Land⸗ wirthen nothwendig zerruͤttet werden muß. Ich halte mich verpflichtet, bei dieſer Gelegenheit

die Staatsregierungen wiederholt auf das Dispenſir⸗Ver⸗

bot homoͤopathiſcher Heilmittel aufmerkſam zu machen, da dieſes nicht allein unſere Wiſſenſchaft in ihrem Ge⸗ deihen unglaublich hindert, ſondern auch dazu dient, die Unterthanen des großen Vortheils zu berauben, der den⸗ ſelben vom homopathiſchen Heilverfahren geboten wird⸗ Die Erſparniß durch die Homͤopathie belaͤuft ſich in groͤßern Staaten auf Millionen, wodurch der Wohlſtand unbedingt zunehmen muß. Bei den redlichen Beſtrebun⸗ gen aller Staatsregierungen, die gar nicht zu verkennen ſind, den Unterthanen ſo viel als moͤglich druͤckende La⸗ ſten abzunehmen, iſt wohl zu verwundern, daß in ſo manchen Laͤndern eine der druͤckendſten und unange⸗ nehmſten Abgaben, dem Apotheker zinsbar ſein zu muͤſ⸗ ſen, noch beſteht. Eine gerechte Staatsregierung hat nicht noͤthig, dem Apotheker fruͤher eine Entſchaͤdigung zu geben, wenn uͤberhaupt von einer ſolchen die Rede ſein kann, ehe dieſer nicht nachweiſt, daß er durch die Homdͤopathie ſeiner Subſiſtenz beraubt worden iſt, was aber bis jetzt bei keinem der Fall iſt, da uͤberall noch