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XI alloͤopathiſche Arzte ſind und außerdem ſchon der Hand⸗ verkauf dem Apotheker ſeinen Lebensunterhalt ſichert.
Es gewaͤhrt mir eine ganz beſondere Freude, un⸗ ſerer Staatsregierung, welche ſo gerecht war, das Dis⸗ penſiren homoͤopathiſcher Heilmittel den Ärzten zu geſtat⸗ ten*), die gluͤcklichen Reſultate hinſichtlich der Heilung des Milzbrandes hiermit vorlegen zu koͤnnen. Aus die⸗ ſen erhellt, wie das homoopathiſche Heilverfahren in die landwirthſchaftlichen Verhaͤltniſſe, fuͤr, deren Cultur ſo viel geſchieht, eingreift, wie vortheilhaft daſſelbe ſich auch bei der Behandlung dieſer Viehſeuche vor der alloͤo⸗ pathiſchen Heilart auszeichnet, und welcher Gewinn durch die Homoͤopathie, abgeſehen hier von den andern großen Vortheilen derſelben, allein in dieſer einzigen Krankheit geſchafft wurde, und wie viel groͤßer der Nutzen ſich erſt dann herausſtellen wird, wenn die homoͤopathiſche Be⸗ handlung durchgaͤngig angewendet werden kann, in ſo fern die Anzahl der homoͤopathiſchen Ärzte zunimmt, da
ſtets eine gewiſſe Aufſicht von Seiten des Arztes zur
gluͤcklichen Anwendung der Heilmittel nothwendig iſt.— Die homoͤopathiſche Heilkunſt beweiſt ſich demnach des Schutzes, welchen die Staatsregierung derſelben angedei⸗
*) In Preußen iſt, ſo viel ich weiß, das Selbſtdispenſiren zwar nicht den Menſchenaͤrzten, wohl aber den Thieraͤrzten erlaubt. Die Thiere haben da zufaͤllig viel voraus..
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