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Der Milzbrand, eine unter dem Rindviehe, den Pferden und Schweinen häufig herrschende Seuche und deren sicherstes Heilmittel / von G. A. Weber
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kenntniß zu unternehmen, alsdann wuͤrden bald die Geißeln, das ſind die Viehſeuchen fuͤr die Landwirthe, weniger fuͤhlbar werden, ja demnaͤchſt ſo gut, wie ganz verſchwinden. 1

Der Milzbrand, dieſe veiheerande Krankhei, wird durch die homoͤopathiſche Heilart jedenfalls ſicherer geheilt, wie ich ſpaͤter durch unwiderlegbare Thatſachen nachweiſen werde, als durch irgend eine andere Heilmethode. Die Ho⸗ moͤopathie zeichnet ſich daher auch wieder in dieſer Hinſicht aus vor allen andern Heilmethoden, nuͤtzt durch Heilung dieſer moͤrderiſchen Viehſeuche, die bis dahin nur in den allerwenigſten Faͤllen auf alloͤopathiſchem Wege geheilt werden konnte, ſehr viel und darf mit Recht auf den nothwendigen Schutz von den hoͤchſten Staatsbehoͤrden hoffen. Der erſte und nothwendigſte Schutz be⸗ ruhet auf der Erlaubniß, die homoopathiſchen Mittel ſelbſt verabreichen zu duͤrfen. Soll die Homdoͤopathie gedeihen, wozu ſie doch wahrlich wenigſtens des nothwendigſten Schutzes bedarf, ſie erhaͤlt ſich zwar in einigen Laͤndern auch ohne dieſen, aber in ver⸗ kruͤppelter Geſtalt und kuͤmmerlich ſoll ſie all das Gute, welches ſie in Zukunft zu leiſten verſpricht, und bereits hinlaͤnglich geleiſtet hat, um dieſes Schutzes werth zu ſein, ſo muß dem Arzte frei ſtehen, die Arzneien, von deren Guͤte und Achtheit er uͤberzeugt iſt, ſelbſt an ſeine