VI hoomoͤopathiſche Behandlung des Milzbrandes hieſiger Ge⸗ gend verſchafft wurde, mindeſtens auf 10,000 Gulden anſchlagen, und der Gewinn, den einzelne Gemeinden dadurch erreichten, iſt bedeutender, als man bisher ge⸗ glaubt. Der Buͤrgermeiſter T. in E. verſicherte im Fruͤhjahr l. J., daß ſeine Gemeinde durch meine Be⸗ handlung des Milzbrandes in einem Jahre ſo viel ge⸗ wonnen, daß die ſaͤmmtlichen zu leiſtenden Großherzog⸗ lichen Steuern vollkommen damit haͤtten gedeckt wer⸗ den koͤnnen. 1 Ke Wenn ganze Gemeinden durch die gluͤckliche ho⸗ moͤopathiſche Behandlung einer einzigen Viehſeuche ſo viel gewinnen, wie muß da ihr Wohlſtand zunehmen; wie gern und willig werden die Einwohner den Behoͤrden ihre Steuern, üͤber welche ſo oft Klagen gehoͤrt werden, entrichten, wenn ſie nicht von weit druͤckendern Laſten, durch bis dahin nur mit Unglück behandelte Viehſeuchen, heimgeſucht werden!— Leider geben die meiſten Re⸗ gierungen der Homoͤopathie kein Gehoͤr. Sie ver⸗ ſchmaͤhen diejenige Heilart, durch welche der Wohl⸗ ſtand aller Unterthanen unbedingt zunehmen muß, na⸗ mentlich der Wohlſtand der Paͤchter, Hkonomen und Bauern. Wenn Sachkundige, d. h. mit dem ho⸗ moopathiſchen Heilverfahren Vertraute baduftragt wuͤr⸗ den, Thierheilungen homoopathiſch und zwar mit Sach⸗
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Der Milzbrand, eine unter dem Rindviehe, den Pferden und Schweinen häufig herrschende Seuche und deren sicherstes Heilmittel / von G. A. Weber
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