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Der Milzbrand, eine unter dem Rindviehe, den Pferden und Schweinen häufig herrschende Seuche und deren sicherstes Heilmittel / von G. A. Weber
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V den ſchoͤnſten und beſten Theorien, in hieſiger Gegend faſt durchgaͤngig ungluͤcklich ausfiel. d9 Nur meiner Wiſſenſchaft wegen und um meinen Mitmenſchen wo moͤglich da Nutzen und Gewinn zu verſchaffen, wo ſie ſich von jeder nuͤtzlichen und erfolg⸗ reichen Huͤlfe verlaſſen ſahen, richtete ich mein Auge auf dieſe Seuche und unternahm es, den Milzbrand nach ho⸗ moͤopathiſchen Grundſaͤtzen zu heilen. Zu meiner gro⸗ ßen Freude fielen meine erſten Verſuche ſo gluͤcklich aus, daß nichts zu wuͤnſchen uͤbrig blieb, wodurch mein reger Eifer fuͤr das Gedeihen meiner Wiſſenſchaft und das Streben, durch meine Kunſt moͤglichſt nuͤtzlich in der Welt zu ſein, nur noch mehr angefacht wurde. Dieſe gluͤcklichen Erfolge meiner ohne allen Gewinn fuͤr mich eingeleite⸗ ten homoͤopathiſchen Behandlung verbreitete ſich ſehr bald in hieſiger Gegend. Es bot ſich nun mir hinlaͤng⸗ lich Gelegenheit dar, vielfaltige Erfahrungen üͤber dieſe boͤsartige Krankheit und uͤber die verſchiedenen For⸗ men, unter denen ſie auftreten kann, zu ſammeln, und hiernach auch die Behandlungsart nach den jedesmali⸗ gen Umſtänden zu modificiren. Meine Bemuhungen wurden mit dem beſten Erfolge gekroͤnt. Der Nutzen, den ich meinen Mitbuͤrgern durch dieſe ſo wohlfeile Be⸗ handlungsart ſchaffte, war groß und ſehr in die Au⸗ gen fallend. Man kann den Gewinn, der durch die