Größeres Gut.
Das Gebäudecapital beträgt...... 24,51 pCt. vom Grundecapital
Das Inventarcapital beträgt...... 11,45„„„
Das umlaufende Betriebscapital beträgt.. 3,13„„„ Mittleres Gut.
Das Gebäudecapital beträgt...... 30,98„ 3„
Das Inventarcapital beträgt...... 12,99„„
Das umlaufende Betriebscapital..... 4,50„„„ Kleineres Gut.
Das Gebäudecapital beträgt...... 51,34„„„
Das Inventarcapital beträgt...... 13,89„„ 9
Das umlaufende Betriebscapital beträgt.. 5,99„„
Die Betriebscapitalien ſind demnach in dieſen Beiſpielen relativ um ſo größer, je kleiner das Grundcapital iſt.
II. Natural⸗Rechnung, beſtehend aus den Nachweiſen über Natural⸗Ertrag und Natural⸗Bedarf nebſt Schluß⸗ folgerungen.
Da bei den aufgenommenen 3 Gütern kein ganz beſtimmter Anbau eingehalten wird und zuderläſſige Aufzeichnungen fehlten, erſchien es unterzeichnetem Commiſſär bei Ermittelung der durchſchnittlichen Bodenerträge beſſer, erſt die muthmaßlichen Durchſchnittsernten pro Hectar für das betr. Gut feſtzuſtellen und danach ſowie nach den für die vorkommenden Kulturpflanzen angenommenen Anbauflächen die Geſammt⸗ ernten zu berechnen, als letztere in Pauſchzahlen aufzunehmen. Die Annahmen der Ernten pro Flächeneinheit erfolgten im Einvernehmen mit den betr. Beſitzern, unter Berückſichtigung der officiellen Ernteberichte, der Productionsbedingungen(Klima, Boden ꝛc.) und der Urtheile ortsangehöriger Vertrauensmänner. Die Ertragsſätze wurden für die drei Güter gleich angenommen, weil deren Vorſteher übereinſtimmend angaben, daß ſie durchſchnittlich relativ ungefähr gleichviel ernten dürften und weil die Grundwerthſchätzung, die Düngerproduction, ſowie die ſonſtige Wirthſchaftsführung keinen Anlaß zur Annahme eines diesbezüglichen Unterſchiedes boten. Im Vergleich zu den officiellen Ernteberichten mußten die Bodenerträge im Allgemeinen weſentlich höher angeſetzt werden.
Der jährliche Geſammtertrag an Milch wurde aus den für richtig erachteten bezw. berichtigten Angaben der betr. Parteien über Milchverbrauch, ſowie Butter⸗ und Käſeverbrauch und Verkauf in Kilogramm berechnet. An den betr. Stellen der Na⸗ turalrechnungen wurden jedoch, weil der Muſterbericht die Milch nach Litern angibt, bei der Geringfügigkeit des Unterſchiedes, die ermittelten Kilogrammzahlen als Liter⸗ zahlen angeſetzt.
Die Berechnungen über die Ernährung des Perſonalſtandes ergeben zwar, in Uebereinſtimmung mit dem Augenſchein, daß dieſelbe kräftig iſt und namentlich hinlänglichen Gehalt an Eiweißſtoffen beſitzt, doch iſt der Fleiſchantheil nicht eben
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