Teil eines Werkes 
Band 2, Zweiter Theil (1886)
Entstehung
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Die ganze Lebensweiſe mit dem Geſinde, welches am Tiſche der Familie ißt, kann als analog derjenigen bezeichnet werden, welche des Näheren bei Meſſel geſchildert iſt, nur treten an Stelle des Brodes beim erſten Frühſtück und Nachmittagsbrod Brödchen ſtatt Brod, weshalb auch ein ſo großes Quantum Weizen als con⸗ ſumirt zur Berechnung gezogen werden mußte. Es wird auskömmlich gelebt und ſind die Genußmittel, Bier und Obſtmoſt, den Familiengliedern ſogar als reichlich zuge⸗ meſſen zu betrachten.

Der Werth der vom Landwirthſchaftsbetriebe erzeugten und von der Familie conſumirten Nahrungsmittel beträgt circa Mk. 1600 oder pro Tag Mk. 4,40 und pro Kopf und Tag 55 Pf.

III. Geld-Rechnung. A. Einnahmen.

17 Ctr. 40 Pfd. Weizen à Mk. 9........ Ml. 159,50 38 Korn 2 Mk. 7,50.......... 285, 185 Wartoffeln 2 Wr. 1,50.... 277,50 14600 Liter Milch, in Offenbach abgeſetzt zu 20 Pf.... 2920, 10 Ctr. Obſt à Mk. 3............ 30, 1000 Stück Eier à 7 Pf. und 89 Hühner zuſammen.. 79, Miethen aus dem zweiten Wohnhauſe.... 110, Deputat⸗Holz und aus eigenem Walde........ 100, Ladenmiethe des Specereigeſchäftes.......... 100, Fuhrlöhne für Eis aec............. 120, Vergütung für Koſt und Logis des als Gemeindebeamten an⸗ geſtellten Familiengliedes............ 360, Summe. Mk. 4541, B. Ausgaben. Steuern und Umlagen: Grund⸗ und Gebäudeſteuer....... Mk. 75, Gemeinde⸗Umlagen hierauf....... 90, Staats⸗Einkommenſteuer........ 39, 2 Gemeinde⸗Einkommenſteuer....... 45, Tilgungslente.......... 62,48 312,20 Taglöhne und Geſindelohn: 90 Tage inel. Koſt à Mk. 1...... Mk. 90, 90 2 2 7 60 Pf. 2 54, 3 Dienſtboten Mk. 150...... 450, d94 Unterhaltung der Gebäude: 6 Wirkliche Ausgabe............... 200,

zu übertragen.. Mk. 1106,20