181 Schafe, 60 Schweine, 3 21 Zuchtſauen, b 81 Schweine, 29 Ziegen, 16 Bienenſtöcke. In der Gemarkung Nieder⸗Moos befinden ſich ſehr gute Baſaltſteinbrüche; leider können aber die Steine wegen Mangel einer Bahnverbindung nur hier und in den benachbarten Orten zur Verwerthung kommen. Die Gemeinde und einige Private haben auf geeigneten Grundſtücken einen lobenswerthen Anfang mit Weidenculturen gemacht, der anſcheinend viel verſprechend iſt.
Frage I.
a. Welche Bodenverhältniſſe zeigt die Gemarkung, welchen Character hat das Klima und wie iſt hiernach im Allgemeinen die Fruchtbarkeit der Ländereien; iſt letztere ſehr günſtig, mittel oder gering?
b. In welchem Verhältniß ſtehen die verſchiedenen Arten des Kulturlandes— Acker, Wieſen, Weiden, Rebland ꝛc.— zu einander und iſt dieſes Verhältniß im Allgemeinen als ein wirthſchaftlich günſtiges zu bezeichnen?
c. Welches ſind die hauptſächlichſten Producte der Landwirthſchaft, bezw. welche Productionsrichtungen machen ſich im landwirthſchaftlichen Betriebe der Gemeinde vorzugsweiſe geltend?
d. Iſt der landwirthſchaftliche Betrieb im Allgemeinen ein rationeller zu nennen, oder haften ihm weſentliche Mängel an und welche?
Stehen letztere u. A. mit einer ſehr weit gehenden Parcellirung der Grundſtücke und dem herrſchenden Flurzwang im Zuſammenhang?
a. Der Boden der Gemarkung Nieder⸗Moos iſt ein verwitterter Baſaltboden; auf den Höhen und ſtärkeren Abhängen iſt der Boden ſteinigt, an den weniger ſtarken Abhängen und im Thale iſt der Lehmboden vorherrſchend. Der Oberboden iſt ſeicht und nur 10—30 Centimeter tief, worauf Felſen oder Geröll und in den niedrigen Lagen zäher Letten folgt. Der Boden iſt kalt, leidet mitunter an Näſſe, wodurch die Winterfrucht leicht ausfriert, kann aber auf längere Zeit dauernd trockene Witterung nicht vertragen. Es kamen ſchon Jahre vor, in denen die Sommerfrucht ſo kurz
blieb, daß ſie nicht gemäht werden konnte und gerupft werden mußte. Der Boden iſt nur zum kleinen Theil kleefähig. Das Terrain iſt im Thal ziemlich eben, erhebt


