Endlich trug die Mensurgrafis Sultan's über seinen ihm ebenbürtigen Gegner, der seine Jugend, an eine Kette gefesselt, einsam vertrauerte, den Sieg davon.
Die heute sichtbare Wintersonne warf ihre freilich nicht sehr warmen Strahlen in die Belle— Etage eines Hauses, das einem jüdischen Kleider— händler gehörte..
Das Zimmer war, wenn nicht prächtig, doch geschmackvoll möblirt.
Ein runder nußbaumener Tisch warf seinen Schatten auf den mit Sand bestreuten Stuben— boden.
Die mit nicht mehr ganz modernen Tapeten bekleidete Wand war mit in goldnen Rahmen eingefaßten Stahlstichen verziert; deren einer einen Juden darstellte, der Studenten alte Kleider „abklopft.“
Beim Himmel, ein solches Bild gehört in deine Bude, alter Trödler!
Der Bewohner dieses Zimmers war schon in vorgerückterem Lebensalter; die Wangen, immer noch etwas geröthet, waren eingefallen; die spähr⸗ lichen schwarzen Locken begannen sich allmählich zu versilbern.
Nur die Augen strahlten noch in gewohntem alten Glanze, aber sie hatten etwas Hinterlistiges, etwas Verschlagenes, etwas Heimtückisches.
Solche Blicke mag die Schlange werfen, wenn sie sich dem Kaninchen nähert, das man ihr zum Fraß vorgeworfen.
Die also geschilderte Person, der Eigenthümer des Hauses, war soeben damit beschäftigt, einen Haufen Papiere, meistens Handschrifte und Ehren— wortscheine von Studenten, zu ordnen, einem Ge— schäfte, in dem er nur zu oft durch die neugierigen Fragen seiner wohlbeleibten Ehehälfte gestört wurde, die als Modell zu einem weiblichen Hausdrachen hätte sitzen können, so abgelebt und häßlich sah sie aus, so sehr wurde sie durch einen zahnlosen Mund entstellt.
Da nahten Tritte. 0
Schnell wanderte der Haufe Papiere in die dabei liegende Mappe. 2
Es klopfte dreimal und vornehmlich an die Thüre.
Auf das bestimmte„Herein“ des Kleider— händlers öffnete sich die Thüre und hereintrat— Caspar.
Durch welchen Schlag des Schicksals, durch welche unglückliche Combination der Verhältnisse
war unser Held geuöthigt, zu diesem Manne seine Zuflucht zu nehmen?
Caspar'n erging es, wie so vielen Andern. Am Anfange des Semesters hatte er seinen nichts weniger als beträchtlichen Wechsel mit nach Schilda genommen, damit einige der am meisten dringenden Gläubiger befriedigt und den Rest verkneipt.
Er hätte sich vielleicht auch jetzt wie schon so oft ohne Geld durchschlagen können, wenn nicht eine tieferliegende Ursache ihm den Besitz dieses Metalls äußerst wünschenswerth gemacht bene e
(Fortsetzung folgt.)
Om Sonndoag für vacht Toag hun ich beim Schlirrerfoahre mein bloe Schleiher verloarre, wer mern wirrerbringt, der kritt e halb Mest Koar⸗ toffil. Aich wuhn irn der Neustoadt, irn dem Haus, on dem so e Gaß enirn gieht; ern aich sei de Frah vo em Mann, der fehr zwa Johr den bekahnte Kaffernkriegk of der Boareborg met⸗ gemoacht hot.
Zu bevorstehe ßen Schlittenfahrten erlaube ich mir mich als Vorreiter in empfehlende Erinnerung zu bringen. Ich glaube um so mehr diesem Zwecke zu entsprechen, da die gebogene Bauart meiner Beine, sowie überhaupt mein eigenthümlicher schwer— fälliger Gang mich weniger zum Gehen geeignet erscheinen läßt.— Zugleich mache ich Minderer— fahrene auf meine Kunst aufmerksam: schöne, be— sonders aber reiche Frauenzimmer durch besondre Ueberredungskünste, z. B. meine, in der Ferne liegenden Güter, die Production meiner Persön— lichkeit von der Sonnenseite, durch Arrangiren großartiger Parthien ꝛc.— für mich einzunehmen.
e pr. Adr. B. J. Null-Ritter.
In dem Reiz der jungen Morgenrose lachte mir ein duftig Beaf⸗steaks zu. Ein Sohn Albions nach Schiller.
Was inn'rer Brand ihm auch geraubt, Ein süßer Trost ist ihm geblieben, Er zählt die Häupter seiner Lieben


