Ausgabe 
14.10.1900
 
Einzelbild herunterladen

584

M

N

H

L

G M

»

R B 1 I 8

E A B

L P

E

E

A A E I

Bilderrätsel.

(Nachbildung verboten).

Auflösung folgt in nächster Nummer.

Auflösung des Füllrätsels in vor. Nr.:

Litterarisches.

Das Daheim beginnt nunmehr seinen 37. Jahrgang.

Das letzte Jahr hat dem gediegenen Familienblatte eine umfassende Bereicherung seines Inhaltes gebracht, die allseitige anerkennende Zu­stimmung des Leserkreises gefunden hat. Ohne den Abonnementspreis zu erhöhen, hat der Verlag, dem unleugbaren Bedürfnis der Zeit Rech­nung tragend, allein den Umfang der Beilage,Ms der Zeit für die gelt" nahezu verdreifacht, um den Lesern in Wort und Bild über aktuelle Vorgänge berichten zu können.

Aber das Daheim will nicht mit der Ausschließlichkeit anderer Unternehmungen nur dem Tage dienen.

hin 9ihhpn ittth eh sie noch recht rund Besinnen tollt, drehten I Getreu seinen alten, in 36 Jahren bewährten Ueberlieferungen er- k witPinrtX? 3 ' ' blickt es nach wie vor seine vornehmste Aufgabe in der sorgsamen Pflege

ste sich schon Miteinander. I höherer Interessen. Es bleibt ein Blatt für die deutsche Familie,

Einmal rum, zweimal rum, bte andern bneoen flehen I es immer aufs neue edle Unterhaltungslektüre und vielseitige Be­nn d gafften. Ta hielt auch er inne.So", sagte er,und I Ie^rung ,n §otm gelegener anregender Aufsätze zugänglich machen will, ich dank Dir auch schön, und jetzt geh ich nach Eurer Darre; I Das Daheim soll nicht nur zu den Augen sprechen, sondern und das komm nach ich hab Dir was zu erzählen." I vor allem - zu Herz und Gemüt. . .L m

, c. f sic- jnrnin ii>n> nrrrhzufnufen I Auch der Kunst bleibt IM Daheim daher em breiter Raum gewahrt.

Das frei nur em! dachte sre zornrg, rhm nachzuiausen I ^deiner in dem Hauptblatt jeder Nummer Werke erster Meister

Dem! und sie schaute nach dem Waldhans aus, der eben nut I auAejeic()netem künstlerischem Holzschnitt und häufig Kunstbeilagen einer frischen Auflage m den Saal tam. Aber da gefiel I {n Tondruck veröffentlicht, während er inAus der Zeitfür die ihr der so spottschlecht, daß sre hrnausschlupste zum tzaus I äeit" moderne Momentphotographien zur Wiederspiegelung aktueller und zum Garten hinaus, auf das Krautfeld, worüber bte I Vorgänge benutzt, sichert der Verlag dem Daheim einen entschiedenen Wanderspinne ihre seidenen Fäden gezogen hatte. I Vorzug vor anderen Blättern, die entweder nur die eine oder dre

»T4 SB w

Stiege bog, saß der Christoph unterm Apfelbaum. I 9 @ine fernere Eigenart des Daheim sind seine besonderen Ab-

Juchheh!" rief er, sprang aus und hob ste hoch rn I teilungen für die Frauenwelt, die Hausmusik, Garten- und

die Luft, als sollte er erst morgen unter die Soldaten gehn. I Blummenpflege im Zimmer,den Sammlersport; auch für unsere

Und dann zog er einen dicken, goldeneir Ring aus der I Kleinen ist im Kinder-Daheim eine eigene Stätte sWen Alle

Tnieße Da' dem Teufel seiner Großmutter hab ich ihn I diese Abteilungen stehen unter sorgfältiger fachmännischer Redaktion und

^.aicye. ,,-ra. oem -rrusvi |cui h> , ,' M ' 7 I Dcreaen einen eingehenden Meinungsaustausch mitLesern und Leserinnen,

nrcht gerade abztehen mussen, aber Schwech hats schon ge I JU gußerdem^der Rechtsrat und Gesundheitsrat, sowie der tostet, eh ich so wett kam. ^etzt stimmt s ! Mem Land M I yj^aige Briefkasten für Auskünfte unentgeltlich zur Verfügung Ungarn tonnt ich gut verkaufen und uberm Berg das I »

Lindengut, das auf Versteigern stand, ist seit gestern ment I Das Daheim bringt im nächsten Jahrgang folgende große Romane: Eigentum. Zog sich arg in die Länge; heute hatte ichne IPrinzessin Ilse." Von Friedrich Jacobsen.Die Grenzwarte." halbe Gelegenheit hierher, aber zuletzt mußt ich laufen, I Von Marianne Mewis.Quellensucher." Von Ludwig Bnnshagen. ums Erntefest noch zu erreichen. Ich! bin doch noch Dein IWeiße Seele." Von P. Oscar Höcker. .

S«!? Jchh-b- W wi- tw W» *«**» MLL ÄS»'* °°'°"LAw°tz.---Es*«ichhm,«°bchc°°ch «*-*

zwischendurch einen Kutz um den andern, und da sie sich I Mewis,Die Sympathie"; Ant. Andrea,Marthas Jugend";

die gefallen ließ und den Ring am Finger behielt, brauchte I Herder,Wie er sie fand" usw.

er eigentlich nicht erst zu fragen. I Der Beginn des neuen Jahrganges ist der günstigste

Sie kannte das Lindengut, das war größer als dem I Termin zum Eintritt in das Abonnement; alle Buchhand- Berghans seins. Ganz schwindelig setzte sie sich neben I Handlungen und Postämter nehmen Bestellungen entgegen ihren Christoph unter den Apfelbaum, sah scheu nach der 1 ----------

Darre hinüber, sah verschämt in die Zweige hinauf und I $et Münsterbaumeister von Straßburg. Kulturgeschichtliche saate plötzlich:Trum war der Apfelbaum gestern gar I Erzählung von K. Th. Zingeler. Köln a. Rh. Verlag und

so verhext" I Druck von I. P. Bachem. Preis geh. Mk. 2,50, geb. Mk. 4.

' --------------- I Verfasser schildert in edler Sprache die Zeit der Fehde zwischen

I den Straßburger Geschlechtern und dem Bischof Walter von Geroldseck I in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, und entwirft dabei ein für und Birnen. ergreifendes Bild der Treue und des Schicksals des Straßburger Münster-

D bst -E rn t e l t sten für 21 ep I , . I baumeisters Erwin von Steinbach und seiner Lieben. Jeder, der Jntereffe

Der vielbeschäftigte Obstzuchter und Obstfreund har Mchl I ba'g 2eBcngroer£ des begnadeten Künstlers hat und bte erhabene immer die Zeit, seine Obstsorten tagtäglich tm Auge zu i beg Straßburger Münsters, rote seine herrlichen Bildwerke zu haben und zu prüfen, ob für sie die rtchttge pfluckezetr I ^ä^cn ^, wird der trefflichen Schilderung mit Spannung folgen aekommen ist Es ist deshalb ein stets wiederkehrender I unb jie hochbefriedigt aus der Hand legen, um wieder und roteber Wunsch aller Obstbaumbesitzer, Listen zu erhalten, aus banach zu greifen und sich des Meisters Bild immer nachhaltiger emzu-

denen sich wie aus einem Kalender die Tage herauslesen I prägen. Bdt-

lassen, an welchen die einzelnen Obstsorten gepflückt wer- I den müssen. Solche Obsterntelisten sind berufen, jedem viel Arbeit zu ersparen und viel Unsicherheit int Obst­bau aufzuheben. Die Zusammenstellung derselben ist natürlich schwierig. Es gehört dazu eine langjährige Er­fahrung und eine sorgfältig durchgefuhrte Beobachtung der einzelnen Sorten. In Nr. 28 desErfurter Führer ün Gartenbau" finden wir eine Ernteliste veröffentlicht, welche allen Ansprüchen vollauf genügt, da sie die Pflucke­zeit am Rhein! und an der Oder für die einzelnen Sorten nach dem Datum feststellt. Wir können diese Erntelisten nur empfehlen, auch dem, der sein Obst schon gepflückt hat.

Er sieht daraus, ob seine Pflückezeit die richtige gewesen ist. Unseren Abonnenten steht Nr. 28 kostenfrei zur Ver­fügung, wenn sie sich mittels Postkarte an das Geschafts- amt desErfurter Führer im Gartenbau" wenden.

Sefrstttes: ». Bvrttzardt. 9tM trat «erlag tz« Brühl'scher, tüüverMtS-Buch. sittb Gktnbn-ckeret (Pietsch trb ee) is Stetzel».